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Erste Exemplare des noch druckfrischen »Klima-Sparbuchs« übergaben Anneliese Kiermaier (Mitte) vom Verein Klimabonus und Amelie Thomé vom Oekom Verlag, der die Herausgabe unterstützte, an Traunsteins Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer. Die Stadt greift dem Verein unter die Arme und zahlt Zuschüsse, die sie über Förderprogramme für klimafreundliche Sanierungen von Häusern und den Bau von Photovoltaikanlagen gewährt, in »Klimabonis«. In Broschüren beschreibt sie ihre Förderprogramme. (Foto: Pültz)

Jeder kann einen Beitrag zum Klimaschutz leisten

Jeder einzelne Bürger in Traunstein und Umgebung kann einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. So bietet sich für ihn beispielsweise an, statt mit dem Auto mit dem Rad zu fahren oder aber auch Waren einzukaufen, die in der Region erzeugt worden sind. Und wer mehr Geld in die Hand nehmen will, kann sich eine Photovoltaikanlage auf das Dach seines Hauses bauen lassen. Viele Anregungen, mit dem kostbaren Gut Klima sparsam umzugehen, stehen nun schwarz auf weiß in einem Ratgeber für die Bürger im Chiemgau: Der Verein Klimabonus hat ein »Klima-Sparbuch« herausgegeben. Und erste Exemplare hat Anneliese Kiermaier vom Verein nun im Rathaus in Traunstein an Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer übergeben. 


Eine enge Partnerschaft pflegt der »Klimabonus« mit dem »Chiemgauer«. Aus dem alten Verein, der die Regionalwährung trägt, ist der neue im Dezember 2019 herausgewachsen, der sich den Klimaschutz auf seine Fahnen geschrieben hat. Die Zielsetzung lautet, klimafreundliches Handeln mit der Ausgabe von »Klimabonis« zu belohnen, die den »Chiemgauern« ähneln und im Wert mit einem Euro zu vergleichen sind. In diesem Bestreben erfährt der Verein Klimabonus die Unterstützung vor allem auch der Stadt Traunstein.

Im »Klima-Sparbuch« erläutert der Verein nicht nur seine Zielsetzungen, sondern gibt vor allem ganz konkrete Tipps, wie jeder das Klima schützen kann. So legt er dem Bürger unter anderem nahe, gesünder zu essen und zu genießen – was man am besten erreichen könne, wenn man Bio-Lebensmittel aus der Region einkauft. Auch empfiehlt der Verein, bewusster zu leben und zu konsumieren: Dinge zu tauschen, zu verschenken oder zu reparieren, anstatt sie wegzuwerfen. Auch sei jeder aufgerufen, nur jene Artikel zu kaufen, die er wirklich braucht.

Nicht zuletzt fordert der Verein Klimabonus die Bürger auch auf, umweltfreundlich zu wohnen und zu bauen – womit dann insbesondere auch die Stadt Traunstein mit ins Spiel kommt. So hat die Stadt bereits im vergangenen Jahr zwei Förderprogramme aufgelegt: Wer zum einen auf das Dach seines Hauses eine Photovoltaikanlage setzt und klimaschonenden Sonnenstrom gewinnt oder aber auch wer zum anderen sein Gebäude saniert und damit dann Energie spart, bekommt Zuschüsse. Und die Förderungen werden jeweils in »Klimabonis« ausbezahlt.

Erhältlich ist das »Klima-Sparbuch« insbesondere in der Tourist-Information im Rathaus in Traunstein.

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