weather-image
14°

Jahrzehntelang kommunalpolitische Arbeit geleistet

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Diese Marktgemeinderäte wurden von Bürgermeister Rudi Jantke in Grassau (unten, Mitte) verabschiedet: (vorne von links) Mechthild Faller-Obermeier, Christa Summerer, Josef Grießenböck sen. und Mehdi Akbar, (hinten von links) Otto Hofer, Xaver Schreiner, Hans Jawurek, Hans Münch und Josef Sichler. Sie alle erhielten zum Dank für ihr Engagement eine Urkunde und ein Buch über die 111 schönsten Ausflugsziele im Chiemgau. (Foto: T. Eder)

Grassau. In würdigem Rahmen wurden die zehn ausgeschiedenen Gemeinderäte in Grassau verabschiedet. Umrahmt wurde die Feier in der Schulaula von der Musikschule Grassau mit dem preisgekrönten Grass-Brass-Bläserquintett und dem Zithertrio.


Bürgermeister Rudi Jantke erinnerte an die großen Entscheidungen in der vergangenen Legislaturperiode und machte deutlich, wie viele Stunden die Räte ehrenamtlich für die Gemeinde tätig waren. Insgesamt gab es in den letzten sechs Jahren nämlich 318 Sitzungen.

Anzeige

Verabschiedet wurde Josef Sichler (CSU), der von 1978 bis 1984 und wieder seit 1990 dem Gremium angehörte. Er kommt auf 30 Jahre kommunalpolitisches Engagement. Jantke bezeichnete ihn als kritischen Geist, der sich für eine naturverträgliche Landwirtschaft eingesetzt habe. Auf 18 Jahre Ratszugehörigkeit kann Josef Grießenböck sen. (FW) zurückblicken. Zwei Perioden im Marktgemeinderat war Christa Summerer. Als dritte Bürgermeisterin und Fraktionssprecherin der Allgemeinen Einwohnerschaft Rottau habe sie vor allem die Anliegen der Rottauer im Blick gehabt.

Ebenso lange engagierte sich Hans Münch (CSU), seit 2012 Fraktionssprecher der CSU. Auch Otto Hofer (CSU) war zwei Perioden im Gemeinderat tätig. Als besonderen Ratgeber in Sachen Energiepolitik bezeichnete Jantke Hans Jawurek (AE), der seit 2008 dem Gremium angehörte. Verabschiedet wurde auch Mechthild Faller-Obermeier (SPD), die sich der Themen Kinder- und Jugendbetreuung annahm. Mehdi Akbari (UGL) sei ein Beispiel, wie Integration funktionieren könne, so Jantke weiter. Unter schwierigsten Bedingungen sei Mehdi Akbari mit seiner Familie als Asylbewerber nach Grassau gekommen. Er habe sich engagiert und eingelebt und wurde schließlich in den Marktgemeinderat gewählt. Jantke bedauerte sein Ausscheiden. Als »Treiber in Sachen Energiewende« bezeichnete Jantke Xaver Schreiner (SPD), der mit Unterbrechungen auf insgesamt 18 Jahre kommunalpoltisches Engagement im Marktgemeinderat komme. Nachgeholt wird noch die Verabschiedung von Susi Speckbacher (SPD). tb