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Ja zu erweiterter Kooperation im Mittelschulverbund

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Inzell. Einhellig stimmte der Inzeller Gemeinderat der Erweiterung des Kooperationsvertrages mit dem Schulverbund »Mittelschule Chiemgau Süd« zu. Hintergrund ist die bereits beschlossene Erweiterung des Schulgebäudes in Siegsdorf. Zwei Bauvorhaben in der Schmelzer Straße und der Kreuzfeldstraße passierten den Gemeinderat ebenso einstimmig. Einig war sich das Gremium zudem, den Geschäftsleiter der Gemeinde, Walter Neudecker, zum kommunalen Datenschutzbeauftragten zu bestimmen.


Der große Zuspruch zum Bildungsangebot des Schulverbunds »Mittelschule Chiemgau Süd«, in dem die Gemeinden Ruhpolding, Siegsdorf und Inzell mit dem Schulverbund Bergen miteinander kooperieren, bedingt eine Erweiterung des Schulgebäudes Siegsdorf. Der Baubeginn ist für Anfang März vorgesehen. Da diese Maßnahme nicht durch den bisherigen Kooperationsvertrag gedeckt ist, musste der Inzeller Gemeinderat nun über eine Ergänzung des Kooperationsvertrages abstimmen. Dieser legt fest, dass die Baukosten der Erweiterung für die M-Klassen auf acht Jahre verteilt umgelegt werden. Der Anteil pro Verbundsmitglied wird jeweils am 1. Oktober anhand der anteiligen Schülerzahl berechnet und umgelegt.

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Claudia Doppler wollte noch wissen, ob sich die prognostizierten Schülerzahlen für den Schulverbund, die von einer relativ stabil bleibenden Schülerzahl ausgehen, so halten lassen, da die Prognosen des Kulturministeriums für Bayern eher rückläufige Schülerzahlen voraussagen. Bürgermeister Martin Hobmaier geht davon aus, dass in Siegsdorf die Belegungszahlen sich so weiterentwickeln wie in den letzten drei Jahren und es keine großen Schwankungen geben sollte. Definitiv könne man aber erst in vier bis fünf Jahren Genaueres sagen. Hans Egger, Peter Fegg und Rudi Heitauer fragten nach, ob es bezüglich der Baukosten und der daraus sich ableitenden Belastung für die Gemeindekasse schon konkretere Schätzungen gebe. Aktuelle Informationen darüber gibt es laut Hobmaier erst in der nächsten Besprechung mit dem Verbund am 10. März. Schlussendlich stimmten die Gemeinderäte uneingeschränkt für die Erweiterung des Kooperationsvertrages.

Ohne Gegenstimme passierte im Anschluss an diese Diskussion auch der Bauantrag zur Errichtung eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage an der Schmelzer Straße 88a und der Antrag auf Einbau einer Schleppgaube in einem Haus an der Kreuzfeldstraße 23 das Gremium. Keine Einwände gab es zudem zur Bestellung des Gemeinde-Geschäftsführers der Walter Neudecker zum kommunalen Datenschutzbeauftragten. wb