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Irrfahrt eines Rumänen

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Traunstein – Die Sperrung des Ettendorfer Tunnels und sein ungebrochenes Vertrauen ins Navi brachten einen 57-jährigen Lastwagenfahrer in erhebliche Probleme: der Mann fuhr gleich zweimal an eine Mauer, einmal am Kniebos und einmal in Hufschlag.


Der Mann wollte am Mittwochmittag durch den Ettendorfer Tunnel nach Traunreut fahren. Doch er musste feststellen, dass dieser gesperrt ist. Deshalb folgte er zunächst der ausgeschilderten Umleitung, vertraute dann aber lieber seinem Navigationsgerät, das ihn durch die Traunsteiner Innenstadt zum Stadtplatz in Richtung Kammerer Straße leitete. Am Kniebos blieb er schließlich mit seinem schweren Sattelzug hängen und beschädigte die Abstützmauer. Erst mit Hilfe der Polizei konnte das Gespann befreit werden. Um weitere Probleme zu verhindern, lotste die Streife den Rumänen aus der Stadt in Richtung Traunreut.

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Sehr lehrreich war dies für den Rumänen aber offensichtlich nicht: um 17.40 Uhr wurde die Polizei nämlich nach Hufschlag gerufen, weil dort ein Lastwagen eine Mauer angefahren und beschädigt hatte. Die Beamten staunten nicht schlecht, als sie feststellten, dass dies wieder der gleiche rumänische Sattelzugfahrer war. Der 57-Jährige hatte auf der Fahrt von Traunreut zur Autobahn wieder sämtliche Umleitungshinweise missachtet. Trotz mehrerer Sperrtafeln fuhr er bis zur Bahnunterführung Hufschlag, um dann festzustellen, dass dort tatsächlich kein Durchkommen ist. Beim Wenden beschädigte er die Steinmauer eines anliegenden Grundstücks. Nach der Unfallaufnahme und einer Verwarnung wurde der Fahrer auf den richtigen Weg gebracht. fb