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Irmgard Asenkerschbaumer neue Schulleiterin

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An der Vachendorfer Grundschule wurde die neue Rektorin Irmgard Asenkerschbaumer offiziell in ihr Amt eingeführt. Unser Bild zeigt von links Bürgermeister Rainer Schroll, die bisherige kommissarische Schulleiterin Gerlinde Dobiasch, Irmgard Asenkerschbaumer und Schulrat Klaus Biersack.

Vachendorf. Die neue Rektorin der Grundschule Vachendorf, Irmgard Asenkerschbaumer, wurde zu Beginn des neuen Schuljahrs von Schulrat Klaus Biersack im Kreis ihrer Kolleginnen offiziell in ihr Amt eingeführt. Die Bestellung zur neuen Schulleiterin durch die Regierung von Oberbayern war bereits zum 1. August erfolgt. Asenkerschbaumer tritt die Nachfolge von Gerlinde Dobiasch an, die die Schule ein Jahr lang kommissarisch geleitet hatte.


Die gebürtige Würzburgerin studierte in ihrer Heimatstadt das Lehramt und absolvierte ihre Lehramtsanwärterzeit in Rimpar bei Würzburg. Von 1985 bis 1992 war sie Lehrerin an der Schule zur Individuellen Sprachförderung in Würzburg. In dieser Zeit machte sie berufsbegleitend die Montessori-Ausbildung. Von 1992 bis 2000 war sie an verschiedenen Grundschulen in München sowie seit 1998 als Praktikumslehrerin in der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig. Danach folgte der Wechsel an die Volksschule in Chieming. Seit 2007 war sie Konrektorin in der Grundschule Traunreut Nord.

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Biersack wies daher auf die große Vielseitigkeit von Asenkerschbaumer hin, aus der sie schöpfen könne. »Sie ist für viele Aufgaben gewappnet«, betonte er. Eine Schulleiterin sei jedoch keine »Einzelkämpferin«. Vielmehr müssten alle, Eltern, Lehrer und die Gemeinde als Sachaufwandsträger, an einem Strang ziehen, damit Schule im Dienst der Kinder gelinge.

Sein Dank galt Gerlinde Dobiasch, die die Schule »unaufgeregt« geführt habe. »Dies war nicht selbstverständlich, da sie sehr schnell in diese Position gekommen ist«, unterstrich der Schulrat. Sie habe Gelassenheit gezeigt, was sich positiv auf das Schulklima ausgewirkt habe.

Bürgermeister Rainer Schroll begrüßte die neue Schulleiterin mit einem Blumenstrauß und wünschte ihr einen guten Start. Ihr Lebenslauf und ihr beruflicher Werdegang haben einen starken Eindruck hinterlassen. Auch er sprach Dobiasch seinen Dank für die kommissarische Leitung aus und überreichte ihr einen Blumenstrauß.

Im Namen der Pfarrgemeinde Vachendorf hieß Pater Gabriel die Schulleiterin willkommen. Er wies auf die bisherige harmonische Zusammenarbeit zwischen Grundschule und Pfarrei hin und freute sich auf die künftige gemeinsame Arbeit. »Es ist wichtig, den Glauben zu vermitteln«, versprach er seinen geistlichen Beistand.

Seine Hoffnung, dass sie sich in Vachendorf schnell wohlfühlen werde, sprach der Elternbeiratsvorsitzende Bernhard Siglreitmaier aus. Vachendorf habe eine kleine, aber feine Schule, weil die Gemeinde sehr viel getan habe. Er bot eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern an, so wie sie in den vergangenen Jahren funktioniert habe.

Asenkerschbaumer hob hervor, dass ihr jeder in der Gemeinde wohlwollend entgegen getreten sei und sie sich auf die künftige Arbeit als Schulleiterin freue. Außerdem zeigte sie sich beeindruckt darüber, was die Eltern für die Schule freiwillig geleistet haben.

Gerlinde Dobiasch sprach von einer schönen Zeit als kommissarische Schulleiterin, weil sie so wunderbare Mannschaftsspieler gehabt habe. »Ohne die Kolleginnen, die Frauen der Mittagsbetreuung und der Verwaltung sowie die Eltern wäre es nicht so gut gelungen«, betonte Dobiasch. Bjr