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Irmengardfest auf der Fraueninsel

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Die Benediktinerinnen der Abtei Frauenwörth beim Auszug aus der Kirche. (Foto: Thümmler)

Chiemsee. Großer Tag für die Fraueninsel: Aus dem ganzen Chiemgau sind Besucher und Pilger zum Fest der seligen Irmengard, der Patronin des Chiemgaus, auf die Insel geströmt.


Die festliche Prozession mit der Musikkapelle der Stadt Wasserburg, den Gebirgsschützen aus Bad Endorf, erstmalig mit den Gebirgsschützen aus Meran, den Frauen des Konvents mit Äbtissin Johanna Mayer und der Geistlichkeit mit Abt Dr. Theodor Hausmann von der Abtei St. Stephan in Augsburg und Kurat Konrad Kronast führte vom Klosterhof über die Torhalle zum Münster zum Festgottesdienst.

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Die Äbtissin Irmengard, Tochter Ludwig des Deutschen, ist unvergessen. Geboren wurde sie um das Jahr 833 und sie starb laut Chronik im Alter von etwas über 30 Jahren. Seliggesprochen wurde sie 1928.

Dekan Kronast freute sich über die vielen Gläubigen aus dem ganzen Chiemgau. Viele mussten beim Festgottesdienst stehen. Mit dem traditionellen Fürbittlied »Selige Irmengard, bitt´ für uns« hatte die Eucharistiefeier begonnen. Der Zelebrant Dr. Hausmann erklärte, dass Gott uns die Heiligen, wie auch die selige Irmengard, geschenkt habe. »Sie sind Helfer und Wegbereiter auf dem Weg zu Gott und stehen uns zur Seite.

Der Festgottesdienst wurde musikalisch umrahmt von der »Capella Vocale« mit Rainer Schütz. Es erklang die »Missa Octo Vocum« für achtstimmigen Chor von Hans Leo Haßler (1564 bis 1612). Den feierlichen Abschluss des Festes bildete eine Vesper am Nachmittag. th