weather-image
27°

Inzeller Trachtler feierten 50 Jahre Kinder- und Jugendgruppe

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Die Kindergruppe hatte unter der Leitung von Marianne Eicher ein Lied einstudiert und begeisterte damit die vielen Besucher beim Festabend. (Foto: Wegscheider)

Inzell – »Des war a richtig scheena Aufnocht mit de ganzn Kinder. Einfach a bärige Sach!«, so das Fazit eines Inzeller Trachtlers beim Heimweg von der Jubiläumsfeier des Trachtenvereins. »50 Jahre Nachwuchsarbeit im Verein, des is a Grund zum Feiern«, sagte der Vorstand der »D' Falkastoaner«, Markus Kötzinger, beim Festabend im Inzeller Festsaal. Das Programm hatten die Kinder und Jugendlichen selbst zusammengestellt.


Den Auftakt machte der Trachtennachwuchs mit dem Auftanz, bei dem 28 Paare mitwirkten. Danach wurden verschiedene Tanz- und Plattlereinlagen aufgeführt, abwechselnd mit Musikstücken der Trachtenkinder, wie dem Holzner Harfenduo (Steffi und Katharina) und der Jugendmusi mit Katharina Holzner sowie Sebastian und Martin Wellinger. Mit dem Lied »Hans wos duast denn Du do« unter der Leitung von Marianne Eicher hatte die Kindergruppe einen lustigen Auftritt. Besonders gut kam auch die Einlage der Jugendlichen mit einem Rückblick auf die drei Jugendleiter an, der von Johanna Schmuck inszeniert wurde, ebenso der Jahresrückblick von Katharina Holzner.

Anzeige

Natürlich durften bei so einem Abend auch Ehrungen nicht fehlen: So erhielten die bisherigen drei Jugendleiter – Danei Egger, Herbert Scheurl und Irmi Spannring – von den beiden Vorständen Markus Kötzinger und Peter Holzner ein Panoramabild von Inzell überreicht.

Im Rahmen des Laubentanzes der Jugendgruppe dankte Egger seinem damaligen Probenspieler Gottfried Hopf für seine 20-jährige Tätigkeit (»ohne eam war i aufgschmissen gwen«) und zeigte eine Originalurkunde vom ersten Gruppenpreisplattln. Egger nannte die verschiedenen Unternehmungen, die damals schon organisiert wurden und die Erfolge, die die Inzeller Trachtler erreicht hatten. »Wenn I wieda auf d’Weid kim, dann dad is wieda so macha, i hobs einfach gean do«, so Egger.

Nach einer kurzen Umbauphase führten die Jugendlichen ein sehr lustiges und unter Mithilfe von Michaela Zenz selbst einstudiertes Theaterstück auf, bei dem eine angeblich verwirrte Familie im Mittelpunkt stand. Mit schauspielerischem Geschick und ungewohnten Kostümen hatten die Dirndln und Buam die Lacher auf ihrer Seite und zogen die Besucher in ihren Bann. So trugen sie zu einem würdigen Ende eines gelungenen Abends bei.

Markus Kötzinger betonte abschließend, dass es viel Arbeit ist, mit den Kindern und Jugendlichen so einen Abend vorzubereiten, aber »Des wars wert«. Für die Dekoration und den Blumenschmuck waren Hildegard Jung, Lisbeth Eicher, Vroni Egger, Agnes Holzner und Lisa Hirschbichler verantwortlich. Aufgestellt waren auch mehrere Fotowände mit Bildern von früher und heute, die bei dem ein oder anderen Besucher mehrmals ein Schmunzeln hervorriefen. hw