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Inzeller Seen als Paten für neue Straßennamen

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Die beiden Inzeller Seen Falkensee und der hier abgebildete idyllische Frillensee stehen Pate für die beiden neuen Wege im Baugebiet Gschwall-Nord. (Foto: Till)

Inzell – Nach längerer Diskussion einigte sich der Inzeller Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung darauf, die neuen Straßen im Baugebiet mit Frillenseeweg und Falkenseeweg zu benennen. Ferner stimmte das Gremium dem Anbau eines Wintergartens am Dammweg zu. Bürgermeister Hans Egger informierte das Gremium darüber, dass die Familien- und Jugendbeauftragten des Landratsamtes Traunstein künftig in Inzell stundenweise Sprechzeiten anbieten werden.


Nachdem das Vermessungsamt möglichst bald die Straßennamen für das neue Baugebiet Gschwall-Nord wissen möchte, stand die Benennung in der jüngsten Sitzung auf der Tagesordnung. Von der Verwaltung kam der Vorschlag, für die neuen Straßen Namen Inzeller Seen zu verwenden. Generell konnten sich die meisten der Gemeinderäte damit anfreunden. Weitere Vorschläge des Bürgermeisters, die Straßen mit »Am Anger« oder »Marktgraben« zu benennen, stießen hingegen auf wenig Gegenliebe, da diese als zu allgemein und nicht passend bewertet wurden.

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Vorschläge von Robert Hochreiter (CSU), des Zweiten Bürgermeisters Richard Hütter und Annelie Gromoll (OBIC/FW), die Bürger durch Befragung, eventuell auch bei der Bürgerversammlung am 13. November, einzubeziehen, sah Bürgermeister Hans Egger als zu zeitaufwendig und langwierig an, da die Zeit dränge. Der Vorschlag von Claudia Doppler (SPD), die Straßen mit »-weg« statt »-straße« im Zusatz zu benennen, fand hingegen eine breite Mehrheit. So werden die Verkehrswege im neuen Baugebiet also Frillenseeweg und Falkenseeweg heißen.

Gegen den Antrag, am Haus Dammweg 30 einen etwa 15 Quadratmeter großen, unbeheizten Wintergarten anzubauen und eine gleich große Fläche einer bereits vorhandenen Loggia einzubeziehen, hatte der Gemeinderat nichts einzuwenden.

Bürgermeister Egger informierte die Gemeinderäte weiter darüber, dass für die Familien- und Jugendbeauftragten des Landratsamts Traunstein entweder in der Musikschule oder im Kindergarten Räume zur Verfügung gestellt werden, in denen sie künftig Beratungen und Sprechstunden für die Inzeller anbieten werden.

Die Bürgerversammlung ist laut Egger am Donnerstag, 13. November, um 19.30 Uhr im Festsaal angesetzt. Weiter forderte er die Fraktionen auf, bis zur nächsten Gemeinderatssitzung je zwei Vertreter für die neue Arbeitsgruppe »Max Aicher Arena« zu benennen. Darüber hinaus sollen auch externe Fachleute von Fall zu Fall zu den Beratungen dazu genommen werden. Die Sitzungen dieser Arbeitsgruppe sind für die Bürger nicht öffentlich.

Zum Abschluss informierte der Dritte Bürgermeister Michael Lorenz über den Besuch einer neunköpfigen Abordnung der Gemeinde beim Volksmusik-Hoagascht im Augustinerkeller in München, der zugunsten der »Special Olympics« veranstaltet worden war. Die freundliche Aufnahme dort, die gelöste, heitere Atmosphäre und die Herzlichkeit der vielen Behinderten beeindruckten die Delegation offenbar nachhaltig. Lorenz versicherte, dass sich  Inzell nach diesem beeindruckenden Abend umso mehr freue, Gastgeber dieser Veranstaltung vom 2. März bis 5. März kommenden Jahres sein zu dürfen. wb