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Inzeller Dorffest nahm jähes Ende

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Ein jähes Ende bereiteten ein Platzregen und starke Sturmböen dem Inzeller Dorffest. Mehrere Zelte wurden umgerissen. (Foto: Wegscheider)

Inzell. Es hatte alles so schön angefangen und die vielen Gäste sowie die Helfer waren bester Stimmung beim Inzeller Dorffest, das die Vereine wieder gemeinsam rund um das Inzeller Rathaus ausrichteten. Für Groß und Klein war einiges geboten; angefangen von den Wurf- und Spickerbuden, die von der Kolpingfamilie betrieben wurde, bis hin zum Losverkauf bei der Tombola der Krieger- und Soldatenkameradschaft und der Sansibar, die wieder von der Jugendgruppe der Falkastoaner betreut wurde.


Nicht fehlen durfte natürlich die von der Bergwacht errichtete Seilbahn, die vom Rathausbalkon nach unten gespannt wurde. Das Abseilen war ein Spaß für die vielen Kinder, die Schlange standen, um möglichst bald an der Reihe zu sein. Ebenso präsent war der Evangelische Kirchenverein in Person von Annelie Gromoll, die mit einem Quizstand und dazugehöriger Verlosung um Spenden für das in die Jahre gekommene Kirchendach bat. Für das leibliche Wohl sorgten die Inzeller Vereine.

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Am Nachmittag gab es Auftritte der Trachtler mit der Kinder- und Jugendgruppe und den Aktiven, die für ihre gelungenen Darbietungen von den zahlreichen Gästen und Einheimischen viel Applaus bekamen. Alles lief ganz nach dem Geschmack der Veranstalter; daran konnte auch ein leichter Regenschauer am frühen Nachmittag nichts ändern. Allerdings war das nur ein kleines Vorgeplänkel: Kurz nach 18 Uhr kam dann ein jähes Ende des Inzeller Dorffestes in Form eines starken Platzregens und wuchtiger Sturmböen, die einige Zelte über den Haufen rissen und die Besucher Schutz im und um das Rathaus suchen ließen. Alles Ausharren half nichts, denn das Wetter wurde nicht mehr besser. Auch der Auftritt der Gruppe Sterrwood fiel ins Wasser. Schade auch für die Helfer vom Bayerischen Roten Kreuz, die ihre Pilsbar unverrichteter Dinge wieder einpacken mussten.

Zum Glück ging das Unwetter mehr oder weniger unfallfrei über die Bühne. Lediglich eine Einheimische musste mit Verdacht auf Bänderriss ins Krankenhaus, nachdem ihr ein umstürzender Tisch auf dem Knöchel gefallen war. Somit wird das Inzeller Dorffest 2014 als eines der stürmischsten mit einem abrupten Ende in die Geschichte eingehen. Weitere Bilder unter www.traunsteiner-tagblatt.de/fotos hw

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