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Inzeller CSU präsentierte offene Kandidatenliste

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Landtagsabgeordneter Klaus Steiner (von links) gratuliert Annette Schneider, Siegi Walch und Martin Hobmaier zur erstellten Kandidatenliste. (Foto: Mergenthal)

Inzell. Einstimmig wählte die CSU-Basis Bürgermeister Martin Hobmaier zum Bürgermeisterkandidaten der CSU für die Kommunalwahlen im März. Im Hotel Bayerischer Hof wurden außerdem von den Mitgliedern die übrigen 15 Listenplätze und drei Ersatzkandidaten festgelegt. »Sie repräsentieren die Inzeller Bevölkerung in ihrer ganzen Vielfalt, sie sind kompetent, geradlinig und voller Tatendrang«, sagte CSU-Ortsvorsitzende Annette Schneider. Auch Nicht-Mitglieder mit CSU-naher Gesinnung wurden zugelassen.


Schneider würdigte die »Urgesteine des Gemeinderats«, Peter Fegg und Sigi Nagl, die nicht mehr antraten, für ihre Treue und »Unverbiegbarkeit«. Landtagsabgeordneter Klaus Steiner hob die Bedeutung des Aufbaus sozialer Netzwerke hervor von Angeboten für die neue große Gruppe der rüstigen Senioren und Arbeitsplätzen am Ort. Lob zollte er den Inzellern für ihr touristisches Engagement und für die offene CSU-Liste.

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Bürgermeister Martin Hobmaier zog Bilanz seiner Arbeit. Die Jahre nach seinem Amtsantritt 2002 waren von sinkenden Tourismuszahlen und Steuereinnahmen sowie steigenden Energiekosten geprägt. Auf dem Prüfstand seien die Wasserversorgung und der Status als Olympiastützpunkt gewesen. In den vergangenen zwölf Jahren seien wichtige Weichen gestellt worden, wie die Entwicklung eines neuen Tourismuskonzeptes, die Haushaltskonsolidierung und die Förderung von Gewerbe. Es seien zahlreiche Projekte umgesetzt worden wie der Naturbadesee, die Max-Aicher-Arena oder die neue Wasserversorgung.

Unter den künftigen Herausforderungen nannte er die sportliche und multifunktionale Auslastung der Eishalle, die energetische Ertüchtigung der Liegenschaften sowie verstärkte Bürgernähe und Teamarbeit. Eine neue Perspektive bekomme Inzell durch den Verkauf des Gasthofs zur Post an Franz Scheurl, den Hobmaier als »Glücksfall« bezeichnete. Die Arbeiten an dem 2007 teilweise abgebrannten Hotel hätten bereits begonnen.

Stolz zeigten sich Hobmaier und Schneider, einen Landratskandidaten auf der Liste zu haben: Siegi Walch, dritter Inzeller Bürgermeister und JU-Vize-Landesvorsitzender. Walch betonte, für ihn sei die Landratswahl noch in keiner Weise gelaufen. Falls er nicht Landrat werde, wolle er weiterhin Politik in Inzell machen. Am 21. Februar spricht er als Landratskandidat in Inzell.

Die weiteren Listenplätze belegen Siegi Walch, gefolgt von Annette Schneider, Rudolf Heitauer, Markus Maier, Petra Maier, Georg Kamml, Robert Hochreiter, Maria Hültner, Michael Lorenz, Bernhard Jung, Josef Tratz, Friedl Egger, Michael Koch, Christian Mailhammer und Martin Schüller. vm