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Am Freitag ist Premiere von »QuadratRatschnSchlamassl« – Vier weitere Aufführungen

Inzeller Bauernbühne spielt Weihnachtsstück

Inzell – Die Inzeller Bauernbühne startet mit dem Stück »QuadratRatschnSchlamassl« in die Weihnachtssaison. Premiere ist am Freitag um 20 Uhr im Festsaal.

Die Konditorenwitwe Vevi Rammerl (Heidi Baier) und Postbotin Betti waren nicht immer einer Meinung. Metzger Helmuth Wammerl (Martin Maier) scheint sich darüber zu amüsieren.

Annelie Gugl (Anna Reiter) ist eine Hausmeisterin wie aus dem Bilderbuch, der nichts entgeht. Ihre Freundin Hilde Hupf (Michaela Lorenz) ist Besitzerin eines Damen-Friseursalons und bestens geeignet für interessante Gespräche. Beide treffen sich fast täglich zum gemeinsamen Kaffeeratsch im idyllischen Hinterhof des alten Mietshauses. Dabei wird auch der neue Hausbewohner begutachtet, über die Nachbarin getuschelt und die schwerhörige Oma betreut. Doch es ist nicht Gold, was glänzt, denn eine Katastrophe bricht herein. Eine horrende Mieterhöhung steht an und es droht der Wohnungsverlust. Daher muss eine schnelle Lösung her und eine Geldquelle muss angezapft werden.

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Irgendwie muss man doch aus den alleinstehenden und vor allem wohlhabenden Damen, die regelmäßig den Friseursalon besuchen, mehr Geld herausquetschen können. Da kommt Frau Gugl, die durch die häufigen Besuche fremder Bestattungen guten Zugriff auf alleinstehende Herren hat, eine Idee. Eine etwas wahnwitzige Witwen-Partnervermittlung unter der Trockenhaube scheint die Lösung.

Fast unter geht bei diesem Versuch die leise Romanze, die sich zwischen dem neuen Hausbewohner Theobald Hecht (Stefan Kecht) und dem Mauerblümchen Gisela Graubrot (Regina Kecht) entwickelt. Auch die Konditorenwitwe Vevi Rammerl (Heidi Baier) und Metzgermeister Helmut Wammerl (Martin Maier) scheinen Sympathie füreinander zu empfinden. Für Wirbel dagegen sorgen die Briefträgerin Betti (Luisa Haase) und der neue Hausbesitzer Winfried Massl (Michael Reindl).

Letztlich sind aber die Verwirrungen im Leben viel verworrener als gedacht. Alte und neue Liebschaften bringen die Hausgemeinschaft gehörig durcheinander und das Schlamassel nimmt seinen Lauf. Auf jeden Fall gibt es Geschichten und viele Szenen, die die Lachmuskeln beanspruchen.

Regie führt in diesem Jahr Christian Plenk und für die Kostüme ist Marianne Huber verantwortlich. Als Souffleuse fungiert Monika Allerberger, Maskenbildnerin ist Petra Plereiter und um die Technik kümmert sich Basti Schneider.

Neben der Premiere am Freitag gibt es noch vier weitere Aufführungen. Diese sind am 26. und 29.  Dezember sowie am 2.   und 5. Januar, jeweils um 20 Uhr im Festsaal. Karten gibt es ab 19 Uhr an der Abendkasse und im Vorverkauf bei der Inzell Touristik und bei Lotto Brunner. hw