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Intensive Fachausbildung

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Die Rettung eingeklemmter Personen bei Verkehrsunfällen unter Verwendung von Rettungsschere, Spreizgerät oder Rettungszylindern musste von den Teilnehmern des Pilotlehrgangs »Technische Hilfeleistung« bei den abschließenden Einsatzübungen vorgeführt werden. (Foto: Volk)

Den Fachlehrgang »Technische Hilfeleistung« (THL) haben 23 Feuerwehrmänner aus dem Inspektionsbereich Traunstein Land 3 erfolgreich beendet. Zu diesem Inspektionsbereich gehören 20 Feuerwehren aus dem östlichen Landkreis Traunstein.


Zwei realitätsnahe Einsatzübungen

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Zum zweiten Mal überhaupt fand der in Modulausbildung konzipierte Sonderlehrgang statt. An sieben Feuerwehrstandorten wurde in Theorie unterrichtet und vor allem praktisch geübt. Bei der Aufteilung auf die Ausbildungsorte wurde besonders darauf geachtet, welche Fahrzeuge und Gerätschaft bei den Wehren vorhanden sind. Mit der jeweiligen Spezialausrüstung wurde dann die Anwendung geübt. Dies führte zu einem breiten Themenspektrum.

Alle Feuerwehren, die einen Teil des Modullehrganges ausgerichtet hatten, bereiteten sich intensiv darauf vor und waren mit Eifer dabei. Für den Abschluss des Fachlehrganges wurden neben der theoretischen Prüfung auch zwei realitätsnahe Einsatzübungen vorbereitet. Dabei mussten die Kursteilnehmer das Erlernte in die Tat umsetzen. Die Themen des Fachlehrganges reichten vom Einsatz hydraulischer Rettungsgeräte wie Schneidgerät, Spreizer und Rettungszylinder, der Verwendung von Hebe- und Dichtkissen, Rettungssägen und Trennschleifern über die patientenorientierte Rettung von eingeklemmten oder eingeschlossenen Personen bei Verkehrsunfällen bis hin zur Wohnungs- und Türöffnung und der Rettung aus Aufzügen.

In den vergangenen Monaten wurde das Lehrgangskonzept, das Basis für die landkreisweite Ausbildung auch in den anderen Inspektionsbereichen ist, komplett überarbeitet. Im Vergleich zum Pilotlehrgang, der im vorigen Jahr im Inspektionsbereich Land 3 stattfand, konnten deutliche Verbesserungen erreicht werden, was Ausbilder und Teilnehmer bestätigten. Die 18 Kurseinheiten fanden in den Feuerwehrgerätehäusern in Kay, Kirchanschöring, Tittmoning, Waging, Taching und Wonneberg statt. Die anspruchsvolle Abschlussprüfung wurde bei der Feuerwehr Fridolfing durchgeführt.

Günter Wambach zog positives Fazit

Beim Kursabschluss zog Lehrgangsleiter und Kreisbrandinspektor Günter Wambach ein überaus positives Fazit. Er wurde in seiner Arbeit von den Kreisbrandmeistern Georg Fleischer und Hans Heinrich sowie von Josef Linner, Fach-Kreisbrandmeister »Ausbildung«, unterstützt. Wambach würdigte alle beteiligten Feuerwehren für die Mitarbeit. Den Teilnehmern wünschte er stets gutes Gelingen bei den Einsätzen. Er mahnte jedoch auch an, im Ernstfall jeden Schritt reiflich überlegt und gut durchdacht zu tun. pv