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Insgesamt ruhiger Jahreswechsel für die Feuerwehren

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Die Feuerwehr Traunreut hatte die ersten beiden Einsätze des neuen Jahres im Landkreis Traunstein zu bewältigen. Ein Müll- sowie ein Altpapiercontainer brannten. Feuerwehrler, ausgerüstet mit Atemschutzgeräten, hatten beide Brände in kurzer Zeit gelöscht. Verletzt wurde niemand. (Foto: Volk/Feuerwehr Traunreut)

Insgesamt ruhig mit nur wenigen Einsätzen verlief der Jahreswechsel für die Feuerwehren im Landkreis Traunstein. Am Silvesterabend und in den ersten Stunden des neuen Jahres kam es lediglich zu Kleinbränden, bei denen niemand verletzt wurde und nur geringer Sachschaden entstand.


Das Anstoßen aufs neue Jahr mussten die Aktiven der Feuerwehren Tacherting und Trostberg verschieben, denn zur Jahreswende waren sie mit einem Containerbrand und dem Alarm einer automatischen Brandmeldeanlage beschäftigt. Eine halbe Stunde vor Mitternacht wurden die Tachertinger zum Bahnhof beordert. Dort stand ein Altkleidercontainer in Flammen. Der Brand war schnell gelöscht. Wie es zu dem Brand kommen konnte, ermittelt die Polizei.

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Fast zeitgleich rückte auch der Löschzug der Feuerwehr Trostberg aus, nachdem die Brandmeldezentrale im Papierwerk Rieger Alarm meldete. Durch ein heiß gelaufenes Lager eines Generators kam es zu einer Hitze- und Rauchentwicklung, worauf die Warnmelder reagierten. Der Generator und angebrannte Dämmung wurden gekühlt. Eine halbe Stunde nach Jahresende konnte die Feuerwehr Trostberg wieder abrücken.

Das war jedoch nicht der einzige Einsatz für sie. Der Silvesterabend begann schon mit einem Feueralarm. In der Kreisklinik Trostberg schlug die Brandmeldezentrale kurz nach 19.30 Uhr Alarm. In einem Aufenthaltsraum heulte ein Rauchmelder auf. Der zuerst eintreffende Rettungsdienst sowie die Feuerwehr konnten gottlob keinen Rauch und kein Feuer feststellen. Vermutlich hatte ein Defekt an dem Warnmelder die Feuerwehr alarmiert. Die Feuerwehren Trostberg und Oberfeldkirchen konnten unverrichteter Dinge abrücken.

Der erste Alarm des neuen Jahres betraf die Feuerwehr Traunreut. Um 1.30 Uhr brannte an der Kantstraße ein Mülltonnenhäuschen. Anwohner versuchten noch, den Brand mit Feuerlöschern zu löschen, was aber nicht gelang. Ein Trupp mit Atemschutzgeräten zog die Mülltonne aus der Einhausung und hatte das Feuer so nach wenigen Minuten gelöscht. Als Ursache vermutet die Feuerwehr entsorgte Feuerwerkskörper, die noch nicht abgekühlt waren. Beim Abrücken von der Einsatzstelle ging im Feuerwehrgerätehaus Traunreut eine Mitteilung ein, dass auch am Permoserweg ein Container mit Altpapier brennt. Die 21 Ehrenamtlichen der Feuerwehr machten sich gleich auf den Weg dorthin und löschten den Kleinbrand. Verletzt wurde niemand.

In Grassau musste die Feuerwehr um 2.10 Uhr ausrücken, um einen Kleinbrand an der Drechslerstraße zu löschen. Neben einer Garage brannten Feuerwerkskörper. Schon zehn Minuten nach dem Alarm meldeten die Aktiven »Feuer aus«. Schaden am Gebäude entstand nicht.

Am Neujahrstag um 5.16 Uhr wurden die Aktiven der Feuerwehr Traunstein aus dem Schlaf gerissen. Im Parkhaus an der Wolkersdorfer Straße gegenüber dem Klinikum öffnete sich die Tür eines Aufzugs nicht und eine Person war eingeschlossen. Feuerwehrler und Rettungsdienst hatten die Tür in wenigen Minuten geöffnet und die betroffene Person befreit. Als Fehlalarm stellte sich die Anforderung der Feuerwehr Haslach am Neujahrsvormittag heraus. Sie wurde zum Sport- und Therapiezentrum an der Sonntagshornstraße gerufen. Dort löste ein Druckknopfmelder Feueralarm aus, ohne dass jemand darauf gedrückt hatte. Vermutlich lösten Regen und Nässe den Fehlalarm aus.

In einem Auto eingeschlossen war ein einjähriges Kind am Montag in Surberg-Oed. Es hatte sich selbst eingesperrt, von außen konnte das Auto nicht geöffnet werden. Das erledigte die Feuerwehr Surberg, und schnell war das Kleinkind befreit. In Traunstein rückten zur selben Zeit die Feuerwehrler zur Unterstützung des Rettungsdienstes an der Göllstraße aus und halfen, eine erkrankte Person aus dem dritten Stock zu tragen. Der Patient wurde auf einem Tragetuch zum Rettungswagen gebracht.

Ein Notruf, dass in Übersee am Bahnhof ein Fahrzeug brenne, ließ die dortige Feuerwehr am Silvesternachmittag um 16.30 Uhr ausrücken. Bei Eintreffen am Einsatzort konnte an dem gasbetriebenen Fahrzeug kein Feuer festgestellt werden. Eine kurz vor der Feuerwehr eintreffende Polizeistreife hatte zuvor noch kleine Flammen entdeckt. Die Feuerwehrler kontrollierten die Hitzeentwicklung mit einer Wärmebildkamera und sorgten für Abkühlung. Während des Einsatzes musste die Bahnhofstraße vorübergehend gesperrt werden. Der ebenfalls herbeigerufene Rettungswagen konnte wieder abrücken, verletzt wurde niemand. pv