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Inklusionsbüro in Traunstein eröffnet

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Im Foyer des Rathauses findet sich das für die Kulturtage neu eingerichtete Inklusionsbüro mit »Sekretärin« Cornelia (Mitte). Über die Einrichtung freuten sich Oberbürgermeister Manfred Kösterke und die Traunsteiner Schulleiterin des Förderzentrums, Kira Nay. (Foto: Wittenzellner)

Traunstein. Inklusion ist einer der zentralen Grundgedanken der Oberbayerischen Kulturtage. Die Symbolfigur »TrauDi« steht stellvertretend für diese Überzeugung und soll Mut und Vertrauen in die eigenen Stärken wachsen lassen. Eine eigene Ausstellung zu diesem Projekt wurde nun im Schrannensaal des Rathauses eröffnet.


Parallel dazu nahm das Inklusionsbüro im Rathausfoyer seinen Betrieb auf. Besucher können sich dort über die Arbeit der drei Förderzentren im Landkreis – das Sonderpädagogische Förderzentrum in Traunstein, das Wilhelm-Löhe-Förderzentrum in Traunreut und das Heilpädagogische Zentrum in Ruhpolding – informieren.

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»Das Inklusionsbüro und die nun gezeigte Ausstellung sind ein neuer Höhepunkt des landkreisweiten TrauDi-Projektes«, freute sich Oberbürgermeister Manfred Kösterke, der die Eröffnung zusammen mit den Vertretern der drei Förderschulen vornahm. »Im ganzen Landkreis kommt niemand mehr an den TrauDis vorbei«, so Kösterke.

Er bedankte sich bei den mitwirkenden Schulen und stellte das Engagement der Staatlichen Berufsschule I Traunstein heraus, die sich ebenso wie die Traunsteiner Schreinerei Schützinger in der Herstellung und Bearbeitung der Holzrohlinge kräftig in das Projekt eingebracht hatte. An die anwesenden Schüler gerichtet sagte er: »Ihr habt den Ruf eurer Schule als 'Kultur-Potenzial-Schule' hinausgetragen.«

Die Traunsteiner Förderschulleiterin Kira Nay sagte, das Projekt »TrauDi« sei aus kleinen Ideen und Anfängen entstanden und habe sich dann in ihrer Dimension immer mehr vergrößert. »Wir sind davon fast überrollt worden«, so Nay, die betonte, dass am Ende direkt oder indirekt rund 600 Schüler an dem Projekt für die Oberbayerischen Kultur- und Jugendkulturtage beteiligt waren und noch sind.

Neben der Besichtigung der Ausstellung werden im Rahmen der Kulturtage auch eine Reihe von »buchbaren« Aktionen angeboten, so zum Beispiel TrauDi-Basteln, TrauDi-Schachspielen gegen einen Profi und eine Stadtbilder-Rallye. Die Telefonnummer des Inklusionsbüros im Rathaus lautet 0160/6412835. awi