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Infrastruktur erhalten

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Vachendorf. Bei einer Wahlveranstaltung des CSU-Ortsverbands Vachendorf im Gasthaus zur Post nutzten der Bürgermeisterkandidat Walter Ponath und die Gemeinderatskandidaten der Liste CSU/Einigkeit die Gelegenheit, sich und ihre politischen Pläne vorzustellen.


Er wolle die Infrastruktur, die ihn und andere nach Vachendorf geholt hätten, erhalten beziehungsweise erweitern, betonte Ponath. In der Kindertagesstätte sei die Situation so, dass möglicherweise kein Platz mehr da sei. »Die 60 Plätze sind bereits voll belegt«, stellte er fest. Deshalb stelle sich auch die Frage, wie es mit der Grundschule weitergehen solle. »Eine Gemeinde beginnt nämlich mit ihren Kindern«, unterstrich Ponath.

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Zur Lebensqualität gehöre auch, dass der Bahnlärm abgestellt oder zumindest verringert werde. Er habe sich persönlich bei der Deutschen Bahn AG in Frankfurt dafür eingesetzt, dass dies in Vachendorf geändert werde. Er werde sich als Bürgermeister dafür einsetzen, dass Feuchtgebiete wegen des Grundwassers nicht als Baugebiete ausgewiesen würden, sagte er weiter.

Vachendorf müsse wieder ein Fremdenverkehrsort werden. Er hatte deshalb kein Verständnis, wenn Wege nicht gepflegt würden, nur weil sie nicht der Gemeinde gehören. Ebenso wolle er als Bürgermeister die Vereine fördern, sagte er. Es stelle sich nur die Frage nach dem Wie.

»Ich möchte die Gemeinde nicht verwalten, sondern die Ideen der Bürger aktiv aufgreifen«, betonte Ponath. Als Beispiel nannte er die Energie. Da müsse die Gemeinde mit einem guten Beispiel vorangehen. Er kritisierte, dass der Gemeinderat gegen die Stimmen von CSU/Einigkeit nicht auf Ökostrom umgestellt habe, weil es 1000 Euro im Jahr mehr gekostet hätte.

Der Schluss des Radwegs in Mühlen sei erfolgt. Das Geld sei gut investiert. Nun sei die Fortsetzung nach Erlstätt geplant. Er sprach die Hoffnung aus, dass sich auch bezüglich des Radwegs nach Siegsdorf in Vachendorf etwas tue. Bjr