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In Traunstein dreht sich am Sonntag alles um den Apfel

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Frisches, aber auch verarbeitetes Obst warten auf die Apfelmarkt-Besucher. (Foto: Buthke)

Traunstein. Schon zum 13. Mal veranstaltet der Landschaftspflegeverband Traunstein zusammen mit der Stadt Traunstein und der Bund-Naturschutz-Kreisgruppe am Sonntag den Traunsteiner Apfelmarkt. Auf dem Stadtplatz gibt es von 10 bis 16 Uhr frisches Obst und durch die Erzeuger selbst verarbeitete Produkte wie Apfelsaft, Most, Obstbrand, Apfelessig oder Dörrobst. Die Waren stammen dabei ausschließlich von Streuobstwiesen im Chiemgau und Rupertiwinkel. Zu kaufen gibt es außerdem Honig von Imkern aus der Region.


An Informationsständen erfahren die Besucher des Traunsteiner Apfelmarkts zudem Wissenswertes über die Pflanzung und Pflege heimischer Obstbäume; Bäume regionaler Herkunft stehen auch zum Verkauf. Der Kreisfachberater für Gartenbau, Georg Unterhauser, berät bei Fragen zum Streuobstanbau, informiert über die Bekämpfung von Krankheiten bei Obstbäumen und führt auf Wunsch eine Sortenbestimmung bei alten, kaum noch bekannten Äpfeln durch.

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Für Kinder gibt es ein besonderes Programm, bei dem sie Saft aus heimischem Obst pressen dürfen. Bei Musik sowie Obstkuchen und Apfelkücherln, Säften und Most ist der 13. Traunsteiner Apfelmarkt auch eine Veranstaltung zum Verweilen.

Die Veranstalter wollen mit dem Apfelmarkt auf dem Stadtplatz die Bedeutung des Streuobstanbaus, der die hiesige Kulturlandschaft prägt und Lebensräume für seltene Pflanzen- und Tierarten bietet, stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken. Gleichzeitig erhalten die Besitzer von Streuobstwiesen aus der Region die Möglichkeit, beim Apfelmarkt in Traunstein ihre vielfältigen Produkte und Erzeugnisse direkt zu vermarkten.