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In Stauende gekracht

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Übersee – Das sprichwörtliche Glück im Unglück hatten die Beteiligten eines Verkehrsunfalls, der am Montagabend auf der Autobahn bei Übersee passierte. Obwohl die Unfallverursacherin nahezu ungebremst in ein Stauende krachte, wurden nur zwei Menschen leicht verletzt. Es entstand ein Gesamtsachschaden von über 30 000 Euro.


Wegen einer Baustelle hatte sich auf der Autobahn ein kurzer Stau gebildet. Eine 78-jährige Frau aus dem Landkreis Berchtesgadener Land übersah gegen 17 Uhr das Stauende und fuhr mit ihrem Auto fast ungebremst auf den Audi vor ihr auf. Die 78-Jährige und der Fahrer des Audi, ein 71-Jähriger, erlitten trotz der Wucht des Aufpralls nur leichte Verletzungen; die Frau des Audi-Fahrers blieb sogar unverletzt. Die beiden Fahrzeuge haben aber nur noch Schrottwert.

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Da aufgrund der ersten Meldung von einem weitaus folgenschwereren Verkehrsunfall auszugehen war, schickte die Integrierte Leitstelle Traunstein neben dem Rettungsdienst auch vorsorglich mehrere Fahrzeuge und Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Übersee an den Unfallort.

Nach ersten Ermittlungen der Polizei dürften wieder einmal ordnungsgemäß angelegte Sicherheitsgurte Schlimmeres verhindert haben. Die Verkehrspolizei weist deshalb erneut auf die Wichtigkeit des Sicherheitsgurts hin und appelliert an die Vernunft der Fahrzeuginsassen, diesen während der Autofahrt anzulegen. Die Polizei kündigt in diesem Zusammenhang außerdem an, in nächster Zeit ihr Augenmerk verstärkt auf die Einhaltung der Gurtpflicht zu legen. fb

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