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In relativ kurzer Zeit etabliert

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Bergen – »Wir haben uns etabliert und das nach relativ kurzer Zeit«, freute sich Vorsitzender Klaus Frank bei der Jahreshauptversammlung des vor vier Jahren gegründeten Vereins Soziale Bürgerhilfe Bergen – Vachendorf im Gasthof Mühlwinkler Hof.


Auch das vergangene Jahr sei wieder geprägt gewesen von vielen Hilfestellungen und Unterstützungen in den verschiedensten Bereichen und Belangen. Dazu zählten unter anderem die Erstellung von Patientenverfügungen, Vollmachten und Betreuungsverfügungen, Anträge auf Pflegestufe, Erhöhung von Behindertengrad, Sozialhilfe und Grundsicherung im Alter, Altenheimbesuche, Vermittlung häuslicher Pflege, Hilfe beim Verständnis des behördlichen Schriftverkehrs und bei der Arbeitssuche. »Unser Sozialbüro im Säulnerweg 18 a in Bergen wird als zentrale Anlaufstelle bestens genutzt«, stellte Frank fest. Die Zahl derer, denen man helfen habe können, wachse stetig. Pro Jahr kämen im Schnitt 100 neue Anfragen hinzu.

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Ein Sonderlob verteilte Frank an »unsere zwei Spezialisten Anna Genghammer und Eberhard Rathke«, die im Sozialbüro seit Jahren eine »hervorragende Arbeit« leisten würden. Mit Christa Laub hätten sie nun eine perfekte Unterstützung. Bis auf Anna Genghammer, die man auf 450 Euro-Basis angestellt hat, sind alle Helfer ehrenamtlich tätig.

Über 2000 ehrenamtliche Stunden

»Genghammer, Rathke und Laub haben wieder weit über 1000 Stunden für die Bürgerhilfe gearbeitet, dazu kamen die Stunden der Damen und Herren, welche zum Beispiel den Besuchsdienst in den Pflegeheimen bewerkstelligten«, erklärte Frank. Wenn man die Arbeit der Vorstandschaft hinzurechne, sei man schnell bei weit über 2000 Stunden.

Der Erfolg der Sozialen Bürgerhilfe und seines Sozialbüros sei darauf zurückzuführen, dass man direkt vor Ort tätig sei und viele Hilfesuchende die Ansprechpartner persönlich kennen und deren vertrauliche Arbeit wertschätzen würden. »Wir reden oder empfehlen nicht nur, wir handeln auch, wenn es darauf ankommt und nehmen unsere Klienten bei der Hand und das im wahrsten Sinne des Wortes«, so Frank.

Auch bei den Ämtern und Behörden genieße man bereits einen Status, wovon viele andere soziale Vereinigungen nur träumen könnten. Dies liege auch daran, dass man im Einzelfall schnell entscheide und unbürokratisch helfen könne, auch finanzieller Art. Erfreulich sei zudem, dass man sich mittlerweile komplett selbst finanziere und der Gemeinde nicht zur Last falle, lobte Frank. Zu den wichtigsten Einnahmen zählte der Vorsitzende die Mitgliedsbeiträge, die Teilnahme an Veranstaltungen wie den »Advent in Bergen« und den Kunsthandwerkermarkt sowie Spendengelder.

Die Ausgaben haben die Einnahmen im Vorjahr leicht überstiegen, betonte Kassierin Erika Sträter. Dank einer größeren Spende habe man die Unterdeckung aber schnell kompensieren können.

Mitgliederstand: 100er-Marke geknackt

In seinem Jahresrückblick erwähnte Frank auch vier Vorstandssitzungen, den wetterbedingt »leider nicht sehr erfolgreichen Advent in Bergen« und den Kunsthandwerkermarkt, an dem man sich mit einem Kaffee- und Kuchenstand beteiligt habe. Erfreulich ist auch die Mitgliederentwicklung. »Wir haben die 100er-Marke geknackt und liegen derzeit bei 107 Mitgliedern«, freute sich Frank und wünschte sich ein noch intensiveres Miteinander mit anderen sozialen Institutionen. Die Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung sei hervorragend.

Der Bergener Bürgermeister Stefan Schneider und der Vachendorfer Bürgermeister Rainer Schroll gaben das Lob zurück. »Es gehört zum sozialen Frieden dazu, dass man die eigenen Leute nicht vergisst, macht so weiter für die Bürger in Bergen und Vachendorf«, sagte Schroll. »Wir werden weiterhin helfen und unterstützen, was im Rahmen unserer Möglichkeiten ist«, versprach Schneider.

»Wir haben das Gefühl, dass unser Tun und Handeln von allen Seiten gewürdigt wird«, resümierte Frank und fügte an: »Das bestärkt uns darin, weiterzumachen, aktiv zu helfen und das Motto ´Miteinander für Bergen und Vachendorf´ auch in Zukunft mit Leben zu erfüllen«.

Das Sozialbüro der Sozialen Bürgerhilfe Bergen-Vachendorf am Säulnerweg 18 a in Bergen hat dienstags und mittwochs von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Darüber hinaus können Termine auch unter Telefon 08662/3157 vereinbart werden. mmü