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In Kommunalinvestitionsprogramm aufgenommen

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Die Sanierung des denkmalgeschützten Ruhpoldinger Rathauses wurde von der Regierung von Oberbayern in das Kommunalinvestitionsprogramm aufgenommen. (Foto: Burghartswieser)

Ruhpolding – Die Regierung von Oberbayern hat der Gemeinde Ruhpolding schriftlich bestätigt, dass das Projekt »Energetische Sanierung, barrierefreier Zugang und Raumaufteilung im Rathaus« in das Kommunalinvestitionsprogramm aufgenommen wurde. Dies berichtete Bauamtsleiter Hans Hechenbichler im Gemeinderat.


Bürgermeister Claus Pichler erinnerte daran, dass bereits im Jahr 2009 der Gemeinderat und Verwaltungsausschuss beschlossen haben, sich um das Förderprogramm »Investitionspaket und Konjunkturpaket II« zu bewerben. Allerdings sei die Gemeinde damals mit dem Rathaus nicht berücksichtigt worden. Gegen Ende des vergangenen Jahres sei eine erneute Bewerbung für das Nachfolgeprogramm erfolgt – diesmal mit Erfolg.

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Fenster und Türelemente werden ausgetauscht

Die Eckpunkte der angemeldeten Maßnahmen beinhalten zum Beispiel den barrierefreien Zugang in das Erdgeschoß des Rathauses und »Haus des Gastes«, Brandschutzmaßnahmen für diese beiden Gebäude sowie Austausch der Fenster- und Türelemente und Dämmung des Dachgeschoßes, sagte der Bürgermeister. Auch der Fußbodenaufbau und die Raumaufteilung im Dachgeschoß sollten erneuert werden.

Dazu kommen noch die Sanierung der Sanitäranlagen und die energetische Optimierung der Heizung und Beleuchtung. Dies bedeute aber auch viel Arbeit, denn der Förderantrag müsse innerhalb von sechs Monaten bei der Regierung von Oberbayern eingereicht werden. Der beantragte Kostenrahmen beläuft sich auf 524 500 Euro, wovon mit einer 90-prozentigen Förderung in Höhe von 472 000 Euro gerechnet werden könne. Damit würde der Gemeinde ein Eigenanteil von 52 500 Euro verbleiben. Wie dem Schreiben der Regierung zu entnehmen sei, sei ein Baubeginn sofort möglich, so Pichler.

Der Ruhpoldinger Gemeinderat sollte grundsätzlich entscheiden, ob die Maßnahme durchgeführt werden kann. In dem Schreiben wurde nämlich auch darauf hingewiesen, dass die Einreichung eines Förderantrags zwingend nötig sei, sollte der Antrag nicht rechtzeitig gestellt werden, würden Nachrücker bestimmt. Der Sachverhalt wurde an die Fraktionen zur Beratung zurückgegeben. Der Fraktionssprecher der CSU, Andreas Hallweger, meinte: »Wir brauchen sofort Unterlagen, damit wir in der Fraktion drüber reden können«.

Anfang Juli soll dann in der nächsten Gemeinderatsitzung über die Durchführung dieser Maßnahme entschieden werden. hab