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»In Erlstätt ist die Feuerwehr-Welt noch in Ordnung«

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Für 40 Jahre aktiven Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr Erlstätt wurden Josef Wirnshofer (von links), Johann Lackner und Franz Tschunko ausgezeichnet. (Foto: Müller)

Grabenstätt. Bei ihrer Jahreshauptversammlung ließen die Erlstätter Floriansjünger im Gasthof »Fliegl« ein ereignisreiches Jahr Revue passieren. Auch viele Ehrungen und Beförderungen standen auf dem Programm.


Im Beisein von Kreisbrandinspektor Georg König konnte Kommandant Bernhard Poller für 40 Jahre aktiven Dienst Johann Lackner, Franz Tschunko und Josef Wirnshofer ehren. Auf 20 Jahre aktive Dienstzeit können Michael Gnadl, Christian Muggenhamer und Stefan Nitzinger zurückblicken. Zehn Jahre aktiven Feuerwehrdienst verrichteten Florian Hölzle, Herbert Klauser junior, Andreas Kolar, Stefan Muggenhamer, Josef Neuhauser, Alois Oberhuber, Alois Schützinger und Martin Schützinger.

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35 Einsätze, davon sechs Brände

Nach insgesamt 20 Jahren wird Michael Wimmer Vorsitzenden Herbert Klauser als Jugendwart ablösen. Klauser bekleidete dieses Amt von 1984 bis 1989 sowie seit 1998 und betreute 72 Feuerwehranwärter.

Kommandant Poller berichtete im Rahmen der Jahresversammlung von 35 Einsätzen, darunter sechs Bränden, 20 technischen Hilfeleistungen und neun Sicherheitswachen. »Insgesamt leistete die Mannschaft 5141 Stunden im Dienst für den Nächsten ab«, lobte Poller. In sieben gemeinsamen und fünf geteilten Monatsübungen ging es unter anderem um Geräte- und Fahrzeugkunde, Personenrettung und Absturzsicherung. Zwei Gemeinschaftsübungen mit den Feuerwehren Grabenstätt beziehungsweise Chieming fanden in Kraimoos statt.

Vorsitzender Herbert Klauser verwies in seinem Bericht auf 215 Mitglieder, davon 141 Passive, zwei Ehrenmitglieder, 63 Aktive und neun Jugendliche. Drei der aktiven Mitglieder seien weiblich. Der Jugend gehöre nur noch eine weibliche Person an, da Anna Muggenhamer und Magdalena Poller in die aktive Wehr übernommen worden sind.

Der Verein hat im vergangenen Jahr 25 Termine wahrgenommen. Darunter war auch die Ausrichtung des Kreisjugendfeuerwehrtages im Juli mit 450 Teilnehmern. Außerdem konnten 33 Leistungsabzeichen der Stufen eins bis sechs erworben werden.

In seiner Funktion als Jugendwart berichtete Vorsitzender Herbert Klauser von 20 Übungen. »Die Übungsthemen der Jugendgruppe waren neben dem Wissenstest, Gerätekunde, Übung am Gerät und die Vorbereitung zu den Leistungsprüfungen«. Die Älteren hätten die Leistungsprüfung »Technische Hilfeleistung« erfolgreich abgelegt, die Jüngeren das Jugendleistungsabzeichen, freute sich Klauser. Kassier Manfred Englmeier konnte einen erfreulichen Kassenstand vermelden.

63 Aktive und neun Jugendliche

Mit 63 Aktiven und neun Jugendlichen könne man sich glücklich schätzen, betonte Bürgermeister Georg Schützinger und lobte, dass durch Vereinsaktivitäten stets Geld für Anschaffungen da sei. Mit Hilfe der Gemeinde konnten Schutzkleidung, Geräte und Schläuche ergänzt, Funkmeldeempfänger beschafft und das Gerätehaus renoviert werden. Kreisbrandinspektor Georg König bekräftige Schützingers Aussage, dass die »Feuerwehrwelt in Erlstätt noch in Ordnung ist«, gratulierte den Geehrten und Beförderten und lobte die Jugendarbeit.

Kreisjugendwart Stephan Hellmuth bezeichnete den Kreisjugendfeuerwehrtag in Erlstätt als »Riesenwerbung für die Feuerwehr«. Da es immer schwieriger werde, junge Leute zu gewinnen, wolle man zukünftig in Sachen Eigenwerbung »neue Wege gehen, unter anderem mit Facebook«. mmü