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In diesem Jahr außergewöhnlich gute Leistungen am AKG

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Herausragende Leistungen wurden im Rahmen der AKG-Abschlussfeier besonders gewürdigt. Sabrina Leitmann, Antonia Germayer und Philipp Thiele erreichten dabei die Traumnote von 1,0. Unser Bild zeigt sie (Mitte, von links) mit Schulleiter Bernd Amschler (rechts) und Oberstufenkoordinator Thomas Dietersberger. (Foto: Wittenzellner)

Traunstein – »Die Messlatte liegt heute ziemlich hoch«, sagten die Schulmoderatoren der Abschlussfeier des Annette-Kolb-Gymnasiums. Dies zeigte sich sowohl im Festprogramm wie auch bei den schulischen Leistungen der Abschlussklassen Q 12, die heuer besonders gut waren.


14 Abiturienten erzielten Noten bis 1,5

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Viele Absolventen hatten Grund zum Feiern, 14 wurden für ihre besonderen Leistungen geehrt, hatten sie doch in ihrem Zeugnis die Note 1,5 oder besser stehen. Herausragend dabei waren Antonia Germayer, Philipp Thiele und Sabrina Leitmann mit der Traumnote 1,0, wobei Erstere das beste Ergebnis erzielte. Weitere Einser-Schüler waren Veronika Hofmann und Franzisa Fraken (1,2), Katrin Vordermayer, Jonas Köppl, Franziska Mitterer, Leonie Gugler, Melissa Weilharter und Hanna Lampersberger (1,3), Katharina Franke und Veronika Engwerth (1,4) sowie Felina Niedermeyer (1,5). Auch für die Schule war es ein besonderer Abschluss: Haben doch alle Abiturienten bestanden.

Schulleiter Bernd Amschler sagte, das Abitur drücke aus, dass man »auf einem gewissen Niveau als junge Persönlichkeit eine Bildung mit Wissen und Handlungskompetenzen vermittelt bekommen habe«. Das Erreichen der Allgemeinen Hochschulreife eröffne viele Möglichkeiten. Er machte aber auch deutlich, dass die Schulabgänger auch »durch Agieren und Handeln in der Schule eure Spuren hinterlassen habt: Ihr seid ein guter Jahrgang.« Nun stünden sie vor großen Herausforderungen, etwa der Digitalisierung, die völlig neue Medienkompetenzen im Vergleich zu früher erfordere. »Herausforderungen sind dazu da, dass man sie meistert, und sie sind reif dazu« lobte er die Absolventen. Für sie ende nun ein Lebensabschnitt, in dem bei aller Freude wohl auch ein klein wenig Wehmut mitschwinge. Gehe doch eine ganze Epoche ihres Lebens zu Ende.

Elternbeiratsvorsitzender Markus Oswald blickte zurück auf den ersten Schultag am AKG, den Start des gemeinsamen achtjährigen Schulwegs. »Wir Eltern erinnern uns gut zurück.« Er gratulierte zum erfolgreichen Abschluss, die »bayerische Qualitätsvariante« betonte er die Bedeutung des Abiturs im Freistaat. Er ermutigte die jungen Leute, Verantwortung zu übernehmen: »Ihr werdet gebraucht.«

Die zu Ende gehende Schulzeit aus der Sicht der Abiturienten beschrieben Franziska Franke und Jonas Köppl. Den unrealistischen Traum, dass es nun nach der Schulzeit nur noch »Genießen und Spaß haben« gäbe, glaubten sie allerdings selbst nicht. Ihre Schulzeit von 11 bis 14 Jahren sei eine Berg- und Talfahrt gewesen. Trotzdem gäbe es Vieles, was sie noch nicht wüssten. Gleichzeitig seien sie sich bewusst, dass sie sich »in einer hervorragenden Situation« befänden und vieles erreichen könnten. Ihr Dank galt der Schulfamilie, Freunden und Eltern, die ihren Anteil am erfolgreichen Abschluss hätten.

Dietersberger: »Ein denkwürdiger Jahrgang«

Oberstufenkoordinator Thomas Dietersberger sagte, der Abiturjahrgang sei in vielerlei Hinsicht ein »denkwürdiger Jahrgang.« Erstmals in der Geschichte des AKG erhielten alle Schüler das Abiturzeugnis. Auch der dreifache 1,0-Abschluss der Schulbesten sei historisch. Der Jahrgang habe in vielerlei Weise viele schulische Grenzen verschoben. Er würdigte besonders seine mitverantwortlichen Kollegen am und die Eltern der Absolventen die ihren Teil zum Erfolg beigetragen hätten. »Ihr habt viele schulische Erstbesteigungen bewältigt«, rief er den scheidenden Abiturienten zu.

Die besten wurden zur Eliteförderung angemeldet

Anschließend wurden die Zeugnisse überreicht, immer begleitet mit persönlichen Musikvorlieben und Bildern der Abiturienten. Die drei Schulbesten konnten sich über die Anmeldung zur Studienförderung nach dem Bayerischen Eliteförderungsgesetz freuen, Mitgliedschaften bei der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und der Deutschen Mathematiker-Vereinigung, Buchpreise und goldene Ehrennadeln an eine Reihe von herausragenden Absolventen folgten der Zeugnisübergabe.

Musikalisch wurde die Feier gekonnt von verschiedenen Musiktalenten der Schule untermalt. Und auch die Mitwirkenden zeigten anhand der Lieder, wie es ihnen nach dem Abschluss ging. Von »Forever young« zu »On Top oft he World« über »Wir hatten eine gute Zeit« zu dem gemeinsam gesungenen »I'll be There« piegelten sich darin auch die vergangenen Schuljahre und die Emotionen im Moment ihres größten persönlichen schulischen Triumphs wieder, den die Schulabgänger später noch gebührend auf Schloss Pertenstein feierten. awi