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»In der Familie« wurde in Schneizlreuth gedreht

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Die beiden Schauspieler Miroslav Nemec (links) und sein Kollege Udo Wachtveitl imGespräch mit der Regisseurin Pia Strietmann. Der zweiteilige Jubiläums-Tatort, der am kommenden Sonntag und am 6. Dezember zu sehen ist, wurde unter anderem in Schneizlreuth gedreht. (Foto: BR/WDR/X Filme Creative Pool GmbH/Hagen Keller)

»In der Familie« heißt der Jubiläums-Tatort, der am kommenden Sonntag im Ersten zu sehen ist. Gedreht wurde unter anderem auch in Schneizlreuth. Der Geschäftsleiter der Gemeinde, Michael Faber, und die Leiterin des Tourismusbüros, Lisi Holzner, hatten nicht schlecht gestaunt, als im Frühjahr dieses Jahres die Anfrage nach geeigneten Drehorten in der Gemeinde gekommen war – und dann auch noch für einen ganz besonderen, zweiteiligen Tatort anlässlich des 50. Jubiläums.


Gedreht wurde kurz vor dem Corona-Lockdown zum Beispiel an der Staubfallbrücke in Unterjettenberg, der Sichlerbrücke in Schneizlreuth und im Lattengebirge im Bereich des Röthelbachs in Baumgarten. Die Rückmeldungen von Darstellern und dem Drehteam für die unkomplizierte Unterstützung waren durchwegs positiv.

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So wurden unter anderem Stellplätze für den Fuhrpark des Teams am Kindergarten in Unterjettenberg zur Verfügung gestellt, Starkstromanschlüsse bereitgestellt, der Belegungsplan für den Saal des Vereinsheims an die Bedürfnisse des Produktionsteams angepasst, Genehmigungen für den Einsatz von Heliumballonen bei nächtlichen Dreharbeiten eingeholt oder vom Bauhof Kulissen nachgebaut.

Des Weiteren musste ein Abseilhaken von einem Ingenieur überprüft und abgenommen werden oder der Standplatz für das Wohnmobil einer Stuntfrau gesucht werden, die wegen der Coronabeschränkungen in München ihr Kind dabei hatte.

Geklärt werden musste unter anderem auch, ob der drei Tonnen schwere Cateringtruck auf der Eisstockbahn am Musikpavillon vor dem Kindergarten abgestellt werden kann – um nur einige Beispiele zu nennen. Wie Michael Faber betonte, wurde all dies auf kurzem Weg vom gesamten Team der Gemeinde neben ihrer normalen Tätigkeit abgewickelt.

Er fügte auch noch eine kleine Anekdote hinzu. Er berichtete, dass es ein italienischer Darsteller »auf den letzten Drücker« noch geschafft habe, von einem Drehort in Rom nach Schneizlreuth zu fahren. Kurz nachdem er nämlich die Grenze zu Österreich passiert hatte, wurde diese wegen des Corona-Lockdowns im Frühjahr geschlossen.

In der Jubiläumsdoppelfolge der beliebten Krimiserie ermitteln erstmals die Tatort-Teams aus München und Dortmund gemeinsam. Der erste Teil von »In der Familie« wird am 29. November, exakt am 50. Jahrestag der ersten Tatortsendung, zur gewohnten Zeit um 20.15 Uhr im Ersten gezeigt. Der zweite Teil folgt dann am 6. Dezember. wb

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