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In der Diskussion: Sole statt Splitt

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Waging am See. Gemeinderat Willi Reiter hat in der jüngsten Waginger Gemeinderatssitzung angeregt, bei entsprechenden Straßenverhältnissen doch auch in den Siedlungen wieder Salz zu streuen. Nur wie bisher Splitt zu streuen ist seiner Meinung nach nicht zweckmäßig. Vor allem für Fahrradfahrer sei das Befahren dieser Straßen gefährlich. Bürgermeister Herbert Häusl schlug als Alternative das sogenannte Soleverfahren vor, das weniger schädlich sei als die reine Salzstreuung.


Vor vielen Jahren war in Waging der Beschluss gefasst worden, dass in den Siedlungen nur Splitt gestreut und nicht mehr gesalzen werden dürfe. Umweltschutzgründe waren der Grund dafür gewesen. Gemeinderat Reiter sieht das aber nicht. Von Splitt halte er nichts, meinte er, das sei weder billiger noch umweltfreundlicher. Jetzt soll, wenn es nach dem Bürgermeister geht, im kommenden Winter probeweise Sole aufgebracht werden.

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Einen weiteren Punkt sprach Gemeinderätin Martina Bogner an: Am Ettendorfer Tunnel, so kritisierte sie, würde bei dem Hinweisschild auf Waging der Zusatz »am See« fehlen. Geschäftsleiter Franz Röckenwagner informierte darüber, dass die Gemeinde in dieser Sache bereits schriftlich an das Staatliche Bauamt herangetreten sei. Man werde die Sache im Auge behalten. »Gut, dass im Staatlichen Bauamt keiner aus Waging drin ist«, merkte Dritter Bürgermeister Christian Reiter dazu sarkastisch an – sind doch mit Amtsleiter Sebald König und Abteilungsleiter Martin Bambach zwei führende Vertreter des Amtes Waginger.

Gemeinderat Andreas Barmbichler mahnte die beschlossene Markierung von Busparkplätzen auf dem Lamminger-Parkplatz an. Bürgermeister Häusl und Geschäftsleiter Röckenwagner stellten dazu fest, es sei ein Vorschlag ausgearbeitet worden; die Markierungen und Beschilderungen würden im Frühjahr aufgespritzt beziehungsweise angebracht. Auch der Punkt »Plakatierungsverordnung« hätte schon längst geregelt werden sollen, monierte Barmbichler. Dies sei in der nächsten Sitzung auf der Tagesordnung, sagte Häusl zu.

Und auch das Thema Turnhalle werde weiter verfolgt, wie der Bürgermeister informierte. Die Planung gehe weiter, und demnächst sei eine Fahrt geplant, bei der die Gemeinderäte verschiedene Turnhallen anschauen werden. he