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Im Zeichen von Ross und Reiter

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Auf gutes Wetter, viele Zuschauer und einen  unfallfreien Verlauf  hofft  der  Leonhardiverein Wonneberg,  wenn  er am Sonntag den traditionellen Leonhardiritt veranstaltet. Los geht's nach dem Patroziniumsgottesdienst um 9.30 Uhr.

Wonneberg – Ganz im Zeichen prächtig geschmückter Rösser und Pferdegespanne steht die Ortschaft St. Leonhard an diesem Sonntag anlässlich des traditionellen Leonhardiritts. Veranstaltet wird der Festzug vom Leonhardiverein Wonneberg.


Los geht es mit dem Patroziniumsgottesdienst, der um 8.30 Uhr in der Wallfahrtskirche St. Leonhard zelebriert wird. Im Anschluss, gegen 9.30 Uhr, stellen sich die Teilnehmer in Köpfelsberg auf. Von dort ziehen Reiter, Kutschen und die Festwagen in den Ort und über den Hochweg Richtung Ruhsdorf. Von dort geht es zurück nach St. Leonhard. Bei ihren zwei Runden durch das Dorf ziehen Ross und Reiter auch am Schulhaus sowie am Feuerwehrhaus vorbei. Während des Umzugs ist die Ortsdurchfahrt von St. Leonhard für den gesamten Straßenverkehr gesperrt.

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An der Wallfahrtskirche St. Leonhard wird der Traunsteiner Pfarrer Helmut Bauer Reiter und Pferde segnen und um deren Schutz vor Krankheit, Seuche und anderen Gefahren bitten. Der Geistliche nimmt selbst hoch zu Ross an dem Umritt teil.

Rund 140 Pferde erwartet der Leonhardiverein Wonneberg zu seiner Traditionsveranstaltung, darunter 13 Gespanne, die Festkutsche mit der lokalen politischen Prominenz, Kirchenvertreter und Ehrenvorstand Sebastian Lechner. Auf drei Motivwagen sind die Kirchen St. Leonhard und Kirchhalling sowie der heilige Isidor dargestellt. Die Musikkapellen Surberg-Lauter und Otting sorgen für den guten Ton während des Umzugs.

Aus den umliegenden Städten und Gemeinden haben acht Pferdesportvereine ihr Kommen zugesagt. Daneben werden die zahlreichen Ortsvereine sowie die Mitglieder des Trachtenvereins Waging für ein stimmungsvolles Bild sorgen. Erstmals bei einem Ritt vor heimischer Kulisse kommt auch die neue Standarte des Leonhardivereins Wonneberg zum Einsatz.

Seit dem 15. Jahrhundert werden in St. Leonhard Umritte abgehalten. Zwischen 1966 und 1972 fanden keine Pferdewallfahrten statt; Gründe waren der drastische Rückgang des Pferdebestands aufgrund der fortschreitenden Technisierung der Landwirtschaft und das damit verbundene schwindende Interesse an der Veranstaltung.

Für den 43. Ritt seit der Wiedergründung des Vereins hofft Vorsitzender Matthias Mader am Sonntag auf viele Zuschauer, gutes Wetter und eine unfallfreie Veranstaltung. mia

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