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Im Überblick: Die künftige Sitzverteilung in den Gemeinderäten der Region

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Ergebnisse: Stichwahl im Berchtesgadener Land: Landratswahl und Oberbürgermeister-Wahl Bad Reichenhall
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Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Landkreis Traunstein – Die Kommunalwahl bringt deutliche Veränderungen in die Gemeinderäte der Region.

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Während große Parteien wie die CSU und die SPD zum Teil an Stimmen einbüßen müssen, werden einige Parlamente im Chiemgau im Gegenzug etwas grüner.

Im Folgenden haben wir eine Übersicht über die neue Zusammensetzung der Räte der Städte und Gemeinden in unserem Verbreitungsgebiet zusammengestellt.

Berichte zur Kommunalwahl:

Übersicht:

(Mit Klick auf eine Stadt oder Gemeinde scrollen sie zum jeweiligen Bericht.)

Bergen: Sechs Sitze für die Grünen

Keinen Herausforderer hatte Bergens Bürgermeister Stefan Schneider (Grüne). Er bekam 86,9 Prozent der Stimmen.

Die Grüne Liste Bergen hat im Gemeinderat sechs Sitze, die CSU/BBU fünf Sitze, die UW/BBH drei Sitze und die SPD/FWG zwei Sitze. Die Wahlbeteiligung lag bei 60,27 Prozent. Insgesamt gab es in der Gemeinde 4073 Wahlberechtigte, 2455 gingen zur Wahl. 32 Stimmen waren ungültig.

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Für die Grüne Liste Bergen ziehen in den Gemeinderat ein: Bergens Bürgermeister Stefan Schneider, Katharina Hallweger, Klaus Frank, Monika Mitterer, Simon Königbauer und Sabine Babl. Für die CSU/BBU sitzen im Gemeinderat Annemarie Funke, Wolfgang Schillmeier, Jonas Babl, Josef Gehmacher und Tobias Schwaiger. Für die UW/BBH sind Herbert Berger, Martin Kovatsch und Simon Rappl im Gemeinderat sowie für die SPD/FWG Albert List und Erika Sträter. Insgesamt hat der Gemeinderat in Bergen 16 Sitze, wovon acht neu sind.

Von 2014 bis 2020 bereits im Gemeinderat waren Erika Sträter, Stefan Schneider, Monika Mitterer, Albert List, Katharina Hallweger, Josef Gehmacher, Herbert Berger und Sabine Babl. Die Grünen haben einen Sitz gewonnen, die SPD hat einen Sitz verloren, die CSU bleibt bei fünf Sitzen und die UW bei drei Sitzen. KR

Chieming: CSU und Grüne gewannen dazu

Je einen Sitz gewannen bei der Gemeinderatswahl die CSU wie auch die Grünen dazu. Die CSU hat aktuell sechs (bisher fünf) und die Grünen haben fünf (bisher vier) Sitze inne. Die Unabhängigen Wähler (UW) verloren einen Sitz und sind im neuen Gemeinderat mit drei Sitzen vertreten. Gleich bleibend mit zwei Sitzen ist die Bürgerlich-Bäuerliche Wählergruppe (BBW) vertreten. Die SPD hat im neuen Gemeinderat keinen Sitz mehr und verlor den bisherig einen.

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Personell stark verändert ist der neue Gemeinderat. Gegenüber 2014 haben sich sechs Räte nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung gestellt. Dies ist von der CSU Christian Schindler und Heidi Schlicht, von der UW zweiter Bürgermeister Georg Hunglinger und Josef Wiesholler, er war 24 Jahre lang im Gemeinderat. Auf eine Wiederwahl hatte auch Ingrid Schäffler von der UW verzichtet. Aufgehört hat auch Heinrich Hunglinger, der ununterbrochen 42 Jahre lang dem Chieminger Gemeindegremium angehörte. Dem neuen Gemeinderat gehören von der CSU Josef Mayer junior (1607 Stimmen), Christian Fischer (1529), Martin Pauli (1194), Benedikt Pöschl (1138), Irmgard Asenkerschbaumer (939) und Stefan Reichelt (2057) an. Sollte Reichelt die Stichwahl um den Bürgermeisterposten nicht gewinnen, rückt Sabine Rohleder (719) aus Hart nach. Die Grünen sind im neuen Gemeinderat mit Andrea Roll (1348), Angelika Maier (1109), Bernhard Hecht (1072) und Elisabeth Heimbucher (975) vertreten. Dazu kommt noch Sebastian Heller (2183). Sollte Heller jedoch die Stichwahl zum Bürgermeister gewinnen, dann würde für ihn Wolfgang Ludwig (852) nachrücken.

Das beste Stimmenergebnis von allen gewählten Gemeinderäten hatte der als Bürgermeisterkandidat ausgeschiedene Markus Brunner von der UW. Er bekam 2301 Stimmen und damit den dritten Sitz für die UW im Gemeinderat. Der UW gehören weiter noch Siegfried Zenz (1382) und zur Überraschung vieler Julia Siglreitmeier (791) an. Für die Bürgerlich-Bäuerliche Wählergruppe sitzen im neuen Gemeinderat Heinrich Wallner (1378) und Franz Mayer junior (797). Wahlberechtigt waren 3953 Bürger, die Wahlbeteiligung betrug 69,9 Prozent. OH

Grabenstätt: Erfolg für Bürgergruppe und Freie Wähler

Bei der Kommunalwahl in Grabenstätt haben Bürgergruppe und Freie Wähler nicht nur mit ihrem gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten Gerhard Wirnshofer den Chefsessel im Rathaus erobert, sondern auch die CSU-Mehrheit im 17-köpfigen Gemeinderat gebrochen. Letzteres war ihr zweites, großes Wahlziel.

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Dennoch ist die CSU mit 14 222 Stimmen (rund 39,4 Prozent) weiterhin die stärkste Kraft, gefolgt von der Bürgergruppe mit 13 588 Stimmen (rund 37,6 Prozent) und den Freien Wählern mit 8302 Stimmen (rund 23 Prozent). Die CSU hat in der kommenden Legislaturperiode nurmehr sechs Mandate (bisher waren es mit Bürgermeister Georg Schützinger acht). Diese gingen an die CSUListenführerin Waltraud Hübner (1699 Stimmen), Josef Fleischmann (1145 Stimmen), die JU-Vorsitzende Marilena Pfeilstetter (1123 Stimmen), Christl Stefanutti (1049 Stimmen), Rudi Aigner (1036 Stimmen) und Alois Binder (1009 Stimmen). Hübner und Binder gehören dem Gemeinderat seit 2014 an, Aigner bereits seit 1996. Ihre CSUKollegen Roman Metzner (30 Jahre Gemeinderat), Hans Pertl (zwölf Jahre) und Dritter Bürgermeister Maximilian Wimmer (zwölf Jahre) hatten nicht mehr kandidiert und Alois Wiesholler verpasste den Wiedereinzug nach einer Amtszeit.

Das beste Einzelergebnis bei der Gemeinderatswahl sicherte sich der neue Bürgermeister Gerhard Wirnshofer mit 2650 Stimmen. Er sitzt seit 18 Jahren im Gemeinderat. Mit dem Zweiten Bürgermeister Robert Muggenhamer (1410 Stimmen), dem bisherigen Gemeinderat Christian Fellner (1287 Stimmen), Bernhard Hennes junior (972 Stimmen), Dr. Martin Brunnhuber (886 Stimmen), Franz Kreiler (846 Stimmen) und Monika Linner (807 Stimmen), die für den neuen Rathauschef und Vorsitzenden Wirnshofer nachrücken wird, hat die Bürgergruppe sechs Räte plus Bürgermeister (bisher waren es drei Mandate). Muggenhamer gehört dem Gremium bereits seit 1990 an.

Für die Freien Wähler schaffte der Stellvertretende Landrat Andreas Danzer nach 2008 und 2014 zum dritten Mal den Sprung ins Gremium. Mit 1475 Stimmen holte er nach Wirnshofer und Hübner das drittstärkste Ergebnis. Zur Seite stehen Danzer die nächsten sechs Jahre seine neuen FWKollegen Josephine Brunnhuber (884 Stimmen), Johannes Wimmer (687 Stimmen) und Josef Austermayer (565 Stimmen). Der bisherige FW-Gemeinderat Andreas Lukas verpasste nach einer Amtszeit knapp den Wiedereinzug, Kollegin Doris Biller hatte nicht mehr kandidiert.

Damit gewannen die Freien Wähler einen Sitz hinzu – bisher waren es drei, jetzt sind es vier. Nach 18 Jahren nicht mehr im Gremium vertreten ist SPD-Rätin Anita Kohlbeck. Die SPD hatte auf eine eigene Liste verzichtet.

Die Bürgermeisterwahl hatte der 53-jährige Gerhard Wirnshofer aus Erlstätt als gemeinsamer Kandidat von Bürgergruppe und Freien Wählern gegen seine 45-jährige CSU-Mitbewerberin Waltraud Hübner aus Grabenstätt überraschend deutlich mit rund 60,8 zu zirka 39,2 Prozent gewonnen. Wirnshofer erhielt 1433 Stimmen, Hübner 926. mmü

Grassau

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Diese Kandidaten ziehen in den neuen Gemeinderat ein:

  • Göls, Thomas (CSU)
  • Dr. Trimpl, August (CSU)
  • Hagl, Thomas (CSU)
  • Ludwig, Daniela (CSU)
  • Noichl, Nikolaus (CSU)
  • Haslinger, Werner (CSU)
  • Kattari, Stefan (SPD)
  • Gasteiger, Marina (SPD)
  • Gruß, Olaf (SPD)
  • Heuberger, Franz (SPD)
  • Schreiner, Richard (SPD)
  • Huber, Manfred (AE)
  • Hofmann, Thomas (AE)
  • Beck, Tobias (AE)
  • Grießenböck, Josef (FW)
  • Genghammer, Johann (FW)
  • Dr. Weindel, Ernst-Christoph (FW)
  • Akbari, Mehdi (UGL)
  • Dr. Drost, Winfried (UGL)
  • Pletschacher, Franz (BP)

Inzell

Zum Artikel: Junge Liste sorgt für Überraschung in Inzell

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Kirchanschöring

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Diese Kandidaten wurden in den neuen Gemeinderat gewählt:

  • Reiter, Albert jun. (CSU)
  • Babinger, Herbert (CSU)
  • Hingerl, Matthias (CSU)
  • Roider, Rupert (CSU)
  • Gaugler, Rudolf (CSU)
  • Brüderl, Sebastian (CSU)
  • Hufnagl, Carolin (Grüne)
  • Dr. rer. nat. Stöckl-Bauer, Katharina (Grüne)
  • Dr. med. Hüller, Michael (Grüne)
  • Hillebrand, Guido (SPD)
  • Straßer, Gernot (SPD)
  • Portenkirchner, Franz (FWG)
  • Albanbauer, Andreas (FWG)
  • Seidenfuß, Matthias (FWG)
  • Klopsch, Sandra (FWG)
  • Wörndl, Andreas (FWG)

Marquartstein: Bürgerliste siegt deutlich

Marquartstein – Bei der Wahl am Sonntag fielen auf Bürger für Marquartstein (Bürgerliste) 42,22 Prozent, die CSU erhielt 29,60 Prozent und auf Bündnis90/Die Grünen/Offene Liste (Grüne/Offene Liste) 28,18 Prozent. Somit entfallen im Gemeinderat auf die Bürgerliste sieben Mandate, auf die CSU fünf und auf die Grünen/Offene Liste vier Ratssitze. Die Bürgerliste stellt mit Andreas Scheck den Bürgermeister, der im Amt bestätigt wurde.

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Im Einzelnen wurden in den Gemeinderat gewählt für die Bürgerliste: Bürgermeister Andreas Scheck erhielt für seine Kandidatur für den Gemeinderat 1876 Stimmen, gefolgt von Thomas Halder (1316 Stimmen), Katja Kink (1206), Franz Aigner (1055), Klaus Hell (873), Sofie Nusko (776), Hubert Götschl (701) und Roland Polleichtner (616). Für die CSU: Martin Riedl (1375), Josef Moritz (1043), Christian Dögerl (889), Julia Horlacher (884) und MariaLuise Bauer (814). Für die Grünen/Offene Liste: Claudia Kraus (1211), Toni Entfellner (901), Michael Elgass (593) und Erich Fuchs (521).

Somit ziehen für die Fraktion der Bürgerliste zwei Frauen (von insgesamt sieben Mandaten), für die CSU zwei Frauen (von fünf Mandaten) und für die Grünen/Offene Liste eine Kandidatin (von vier Mandaten) in den Gemeinderat ein. MP

Nußdorf: Je vier Sitze für drei Gruppierungen – Stichwahl

In Nußdorf entscheidet sich erst bei der Stichwahl, wer die Nachfolge von Hans Gnadl als Bürgermeister antritt, der insgesamt 18 Jahre Chef im Nußdorfer Rathaus war. Toni Wimmer (CSU) erreichte mit 43,5 Prozent einen deutlichen Stimmenvorsprung vor den beiden Konkurrenten Max Eder (Bürgerliste) und Gerhard Mittermaier (WZG). Eder konnte 28,9 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen und geht in die Stichwahl. Mittermaier hat mit 27,6 Prozent und nur 19 Stimmen weniger das Nachsehen. Die Wahlbeteiligung bei der Bürgermeisterwahl lag bei 70,0 Prozent.

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Toni Wimmer sagte in einer ersten Stellungnahme, er sei »dankbar und zufrieden für das gute Ergebnis, den deutlichen Vorsprung zu seinen Mitbewerbern und für so viel Unterstützung der Nußdorfer«. Den Erfolg beim ersten Wahlgang wertete er jedoch nur als Etappenziel und hoffe darauf, sich bei der Stichwahl durchsetzen zu können. Max Eder freute sich über seinen Einzug in die Stichwahl, auch wenn es »sehr knapp ausgegangen ist«, so Eder.

Vier Wählergruppen und 41 Kandidaten bewarben sich um die 14 Sitze im Nußdorfer Gemeinderat. Die CSU, die Bürgerliste (BL) und die erstmals angetretene Gruppierung Wir-ZukunftGemeinde (WZG) erhalten jeweils vier Sitze, die Unabhängige Wählergruppe (UWG) zwei Mandate. Bei BL und CSU erhielten die beiden Listenführer Max Eder und Toni Wimmer, die sich in der Stichwahl duellieren, die meisten Stimmen. Erst wenn bekannt ist, wer von den beiden den Chefsessel im Rathaus erobert, steht fest, wer aus der jeweiligen Gruppierung als viertes Mitglied in den Gemeinderat einzieht. Von der CSU, die 32,6 Prozent aller Stimmen erhielt, werden Toni Wimmer (2144 Stimmen), Tine Czogalla (1496), Helmut Braml (1325) und Josef Pöschl (1270) dem Gemeinderat angehören. Sollte Toni Wimmer zum Bürgermeister gewählt werden, rückt Franz Feil (1208) nach. Die Bürgerliste konnte 29,7 Prozent aller Stimmen gewinnen. Im Gemeinderat ist die Bürgerliste mit Max Eder (1837), Franz Aigner (1449), Johann Posch (1299) und Christian Ehinger (1028) vertreten. Falls Eder bei der Stichwahl die Nase vorne hat, würde Uwe Kleinert (708) einen Sitz im Gemeinderat erhalten. Mit 25,5 Prozent konnte die Wir-Zukunft-Gemeinde (WZG) vier Sitze erobern und ist mit GerhardMittermaier(1490), Thomas Ober (1293), Andreas Schroll (1054) und Gerhard Lackner (968) im Ratsgremium vertreten. Von der Unabhängigen Wählergruppe (UWG) werden Peter Volk (1477) und Franz Purzeller (1104) dem neuen Gemeinderat angehören.

Neue Mitglieder im Gemeinderat sind Tine Czogalla, Josef Pöschl, Christian Ehinger, Andreas Schroll und abhängig vom Ausgang der Stichwahl um das Bürgermeisteramt eventuell auch Franz Feil. Einzige Frau im Gemeindeparlament wird Tine Czogalla sein. Damit setzt sich fort, was auch in den letzten Amtsperioden stets so gegeben war, dass nur eine einzige Gemeinderätin die Geschicke der Gemeinde mitbestimmt. Zwei bisherige Gemeinderatsmitglieder, die sich wieder zu Wahl stellten – Helene Lex (CSU) und Sebastian Schauer (bisher UWG, angetreten bei WZG) – haben es nicht mehr in das Gremium geschafft. Ob Uwe Kleinert (BL) Mitglied des Gemeinderats bleibt, hängt vom Ausgang der Bürgermeister-Stichwahl ab.

Von den 2019 Wahlberechtigten, gaben 1424 ihre Stimme ab, was einer Wahlbeteiligung von 70,53 Prozent entspricht. Von den 1424 Wählern nutzten 68 Prozent die Briefwahl, 32 Prozent suchten eines der drei Wahllokale auf. pv

Petting: »Dieser Zuwachs ist schön«

Eine hohe Wahlbeteiligung gab es in der Gemeinde Petting mit 71,4 Prozent. Bürgermeister Karl Lanzinger (CSU) hatte keinen Herausforderer, er wurde mit 86,26 Prozent bestätigt.

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»Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden«, sagte Lanzinger im Gespräch mit dem Traunsteiner Tagblatt. Wenn es nur einen Kandidaten gebe, sei die Wiederwahl ja fast gesichert. »Doch natürlich stellt man sich die Frage, wie wird das Ergebnis sein.«

Vor sechs Jahren habe er 77 Prozent bekommen, nun 86 Prozent. »Dieser Zuwachs ist schön. Das bestätigt, dass die Leute zufrieden sind mit der Arbeit des Gemeinderats. Denn es ist ja nie der Bürgermeister alleine«, betonte Lanzinger. Im Gremium werde es einige Änderungen geben.

Denn die Grüne Liste hätte neu zwei Sitze im Gemeinderat, die CSU und die FWG hätten je einen Sitz verloren, so Lanzinger. »Die größte Sache baulich, die nun ansteht, ist die Kinderkrippe, die neu errichtet werden soll«, blickte Lanzinger in die Zukunft. Außerdem müsse man im Bereich Bauen und Wohnen wieder etwas anbieten und über alternative Wohnformen nachdenken. »Vernünftig und flächensparend« sei hier die Devise, so Pettings Bürgermeister. Außerdem müssten natürlich in Zeiten des Klimawandels und des Artenschutzes auch regionale Maßnahmen umgesetzt werden, wie etwa Blühstreifen.

Die CSU hat im Gemeinderat künftig fünf Sitze, die FWG sieben Sitze und die Grüne Liste zwei Sitze. Für die Christlich-Soziale Union ziehen in den Gemeinderat ein Franz Abfalter, Andreas Götzinger, Philipp Strohmeyer, Lydia Zehentner und Martin Häusl, für die Freie Wählergruppe Petting sind es Ludwig Prechtl, Bernhard Leitenbacher, Theodor Pastötter, Thomas Stippel, Roland Krammer, Josef Stippel und Andreas Breitenlohner sowie für die Grüne Liste Elisabeth Wolfgruber und Regina Schnappinger. Stimmberechtigt waren in Petting 1901 Bürger, gewählt haben 1358 Pettinger. KR

Reit im Winkl: Je sieben Sitze für CSU und FW

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Von 1984 Stimmberechtigten haben bei der Kommunalwahl in Reit im Winkl 1165 gewählt. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 58,7 Prozent, bei der Kommunalwahl 2014 waren es 53,7 Prozent. Zum neuen Bürgermeister wurde Matthias Schlechter von der CSU mit einem Stimmenanteil von 85,4 Prozent der gültigen Stimmen gewählt. Bei der Gemeinderatswahl erhielt der Wahlvorschlag der CSU 14 547 Stimmen und der der Freien Wähler 13 177 Stimmen. Das bedeutet, dass jedem Wahlvorschlag sieben Sitze zustehen.

Für die CSU sitzen im Gemeinderat: Dr. med Sabine Wörnle (1409 Stimmen), Stefan Auer (1377), Matthias Schlechter (1357), Wilhelm Schwarz (1341), Martin Wilhelm (1196), Andreas Speicher (1077) und Marcus Ritzer (912). Nachdem Matthias Schlechter zum Bürgermeister gewählt wurde, rückt Manfred Hanrieder (767) in den Gemeinderat nach. Für die Freien Wähler wurden gewählt: Maximilian Weiß (1956), Georg Speicher (1279), Gerhard Grünbacher (1112), Elisabeth Ruh (1061), Beppo Landenhammer (905), Georg Weber (856) und Roland Klein (659). sh

Ruhpolding

Zum Artikel: Sechs neue Gemeinderäte und neuer Bürgermeister in Ruhpolding

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Schleching: SPD wieder im Rat

Von 1602 Wahlberechtigten in Schleching haben 67,1 Prozent gewählt. Dabei haben sich neue Konstellationen für den Gemeinderat ergeben. CSU und UBS waren auf einer gemeinsamen Liste vertreten und haben zehn Sitze erreicht, neu dabei ist die SPD, die mit zwei Sitzen vertreten sein wird, Michael Eisenberger (691 Stimmen) und Felix Laubhuber (532 Stimmen) konnten zwei Mandate erringen.

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Einige Überraschungen gab es auch bei der CSU/UBS, hier ziehen drei neue Gemeinderatsmitglieder – Michael Bachmann (1171 Stimmen), Christian Zaiser (849 Stimmen) und Stephan

Mix (789 Stimmen) – in den Gemeinderat ein. Die meisten Stimmen erreichte Elfie Bachmann (1469 Stimmen), gefolgt von Muck Bauer Junior (1328 Stimmen) und Martina Hammerl-Tiefenböck (1214 Stimmen). An fünfter Stelle steht Timo Kleinschroth (1119 Stimmen) gefolgt von Michael Scheck (954 Stimmen), Claus Rathje (914 Stimmen), Andi Hell Senior (892 Stimmen).

Nicht mehr dem Gemeinderat angehörig ist Franz Xaver Sigl, der nun an Platz elf, als erster Listennachfolger steht, wie auch die weiteren dreizehn neu aufgestellten Gemeinderatsanwärter als Listennachfolger fungieren. wun

Seeon-Seebruck: Große Enttäuschung bei der CSU

Während in den Reihen der Freien Wähler der Jubel um den Wahlsieg von Martin Bartlweber (53,6 Prozent) als neuer Bürgermeister der Gemeinde Seeon-Seebruck ungebrochen ist, herrscht bei der CSU große Enttäuschung und Betroffenheit.

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Wie berichtet, schaffte es der amtierende Bürgermeister Bernd Ruth mit 46,4 Prozent nicht mehr in den Chefsessel des Rathauses. Seinen Arbeitsplatz im Rathaus soll Ruth bereits am Montagvormittag geräumt haben und dabei laut CSU-Ortsvorsitzenden Sepp Daxenberger geäußert haben: »Dieses Haus betrete ich nicht mehr.« Zu einer Stellungnahme gegenüber dem Traunsteiner Tagblatt erklärte sich Ruth nicht bereit.

Unter Tränen das Rathaus verlassen

Bernd Ruth habe noch jede Menge Urlaubstage und hätte nach der Wahl ohnehin einen dreiwöchigen Urlaub angetreten, sagte Daxenberger, der auch Fraktionssprecher der CSU im Gemeinderat ist. Ruth sei gestern Vormittag ihm gegenüber »relativ sortiert« gewesen und habe das Rathaus unter Tränen der Belegschaft verlassen. Bis zur Amtsübernahme des neuen Bürgermeisters in sechs Wochen sei jetzt die Zweite Bürgermeisterin, Martha Gruber (FW), gefordert, die Amtsgeschäfte zu führen. Daxenberger bedauert, dass es Ruth nicht mehr geschafft hat. »Wir haben es uns erhofft, dass es Ruth wieder schaffen wird, aber wir können das Rad jetzt nicht mehr zurückdrehen.« Er sei zutiefst enttäuscht, dass die hervorragende Arbeit des Bürgermeisters in den letzten sechs Jahren nicht wertgeschätzt worden sei, erklärte Daxenberger. Auch bei seinen Fraktionskollegen und Parteifreunden herrschte am Wahlabend tiefe Betroffenheit: »Viele haben es gar nicht glauben können und haben telefonisch noch einmal nachgefragt«, so Daxenberger.

Während die Freien Wähler bei Gemeinderat Norbert Maier in Perading den Sieg ihres Bürgermeisterkandidaten feierten, hatte sich die CSU im kleinen Kreis in der Schreinerei Daxenberger in Seeon getroffen. Auch hier sollen nach Angaben Daxenbergers vor Enttäuschung Tränen geflossen sein.

Der neue Bürgermeister, Martin Bartlweber, hatte noch am Wahlabend angekündigt, dass es jetzt wichtig sei, die anderen 46 Prozent von der Arbeit der Freien Wähler zu überzeugen und das Wahlversprechen in den nächsten sechs Jahren relativ zügig umzusetzen. ga

Siegsdorf

Zum Artikel: Acht neue Mitglieder im neuen Siegsdorfer Gemeinderat

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Staudach-Egerndach: Nur Männer im neuen Gemeinderat

Martina Gaukler (CSU) wurde mit 85,4 Prozent der Stimmen zur neuen Bürgermeisterin gewählt. Sie wird einen rein männlichen Gemeinderat führen. Zum ersten Mal seit vielen Legislaturperioden ist keine einzige Frau im Gremium.

Die Wahlbeteiligung war mit 64,6 Prozent höher als erwartet und fast genauso hoch wie vor 6 Jahren. Unter 23 Kandidaten der von CSU und Unabhängiger Wählergemeinschaft angebotenen Gemeinschaftsliste konnten die Bürger wählen. Fünf der insgesamt zwölf Räte wurden wiedergewählt, darunter Peter Schwarz, Franz Just, Florian Maier, Bernhard Koller und Josef Bauer. Sie gehören dem jetzt noch amtierenden Rat an.

Die meisten Stimmen konnte Michael Hofer gewinnen. Er zieht neben Bastian Starflinger, drittstärkster Kandidat, Dr. Andreas Mader, Andreas Fritzenwenger, Herbert Weber, Sebastian Gehmacher und Michael Sturm in den Gemeinderat ein.

Damit erneuert sich das Gremium um mehr als die Hälfte der Räte. Trotz Angebots auf der gemeinsamen Liste schaffte es keine Frau in den Gemeinderat. tb

Surberg: Auf Wimmer folgt Wimmer

Mit einem großen Vertrauensvorschuss kann Michael Wimmer im Mai sein Amt als erster Bürgermeister der Gemeinde Surberg antreten. Er bekam bei der Kommunalwahl über 90 Prozent der abgegebenen Stimmen (1460 Stimmen). Gegenkandidaten hatte er keinen. Nach 24 Jahren Amtszeit war der amtierende Bürgermeister Sepp Wimmer nicht erneut zur Wahl angetreten.

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»Mich freut es narrisch, dass ich so viel Zustimmung bekommen habe«, war Wimmers erste Reaktion am Sonntagabend. Es zeige auch, hier gehe es nicht um die Partei, sondern um die Gemeinde und um die Sache. Er kam gleich nach der Auszählung mit seinem Amtsvorgänger ins Landratsamt und nahm die Glückwünsche des wiedergewählten Landrats Siegfried Walch entgegen. Mit voller Kraft widme er sich jetzt seiner neuen Aufgabe, so Wimmer. Dabei könne er auch auf die Unterstützung seines Amtsvorgängers zählen.

66,68 Prozent der Wahlbeteiligten (1775 Wähler) nahmen an der Kommunalwahl in Surberg teil. Insgesamt hat die Gemeinde 2662 Wahlberechtigte. Im neuen Gemeinderat werden 16 Sitze vergeben. Es bekommt die CSU sieben Sitze (41,73 Prozent), die Grünen drei Sitze (19,41), die Freie Wählergemeinschaft (FWG) vier Sitze (28 Prozent der Stimmen) und die Bürgerliste Surberg zwei Sitze (10,86 Prozent der Stimmen). Im Vergleich zur letzten Legislaturperiode ändert sich nicht allzu viel an der Sitzverteilung. Bislang hatte die CSU sechs Sitze, die Freie Wählergemeinschaft sechs Sitze, die Grünen drei Sitze und die Bürgerliste zwei Sitze.

Mitglieder des neuen Gemeinderats sind: Stefan Burghartswieser (1329 Stimmen), Michael Wimmer (1181), Katharina Schallinger (960), Martin Zillner (922), Robert Hintereder (917), Ulrich Stöhr (886) und Andreas Eckart (746, alle CSU), Elke Scheil (1092 Stimmen), Dr. phil. Andrea Grote (1025) und Andreas Wimmer (995, alle Bündnis 90/Die Grünen), Georg Rehrl (795 Stimmen), Jakob Steiner (770), Susanne Schwarz (683) und Thomas Koppelstätter (611, alle FWG) sowie Klaus Weber (685) und Georg Schmid (556, Bürgerliste Surberg).

Eine große Zustimmung gab es in der Gemeinde Surberg für den amtierenden Landrat Siegfried Walch (CSU). Er erhielt 63,20 Prozent der Stimmen, Gisela Sengl (Grüne) 20,16 Prozent, Sepp Konhäuser (SPD) 6,36 Prozent und Andreas Danzer (FW/UW) 7,50 Prozent, Dr. Ute Künkele (ÖDP) 2,21 Prozent und Christian Schunck (FDP) 0,57 Prozent.

Etwas anders verteilen sich die Stimmen für den Kreistag: Die CSU erhielt 38 Prozent der Stimmen, die Grünen 25,8 Prozent, die SPD 8,27 Prozent, die FW/UW 11,86 Prozent und Sonstige 16,09 Prozent (AfD 3,77 Prozent, FDP 1,96 Prozent, Bayernpartei 3,16 Prozent, ÖDP 3,24 Prozent, Die Linke 0,96 Prozent und die Junge Liste 3 Prozent der Stimmen). ka 

Taching am See: Nur eine Frau im neuen Gemeinderat

Für die Wahlleitung der Gemeinde Taching am See, war der Wahlsonntag ein arbeitsreicher und langer Arbeitstag, der erst gegen Mitternacht endete. Bis dahin dauerte nämlich die Auszählung der Wahlergebnisse. Dennoch ging es am Montagfrüh gleich weiter, zumal erst dann feststand, wer mit einem Sitz im Gemeinderatsgremium rechnen darf. Nun stehen die vorläufigen Ergebnisse für die Seegemeinde fest, die aus den Wahlkreisen Tengling und Taching sowie der Briefwahl ermittelt wurde.

Insgesamt waren 1755 Personen wahlberechtigt, davon gaben 1241 ihre Stimmen ab, womit Taching am See eine Wahlbeteiligung von 70,71 Prozent bei den Gemeinderatswahlen verzeichnet. Für ungültig erklärt wurden 22 Stimmen (1,77 Prozent). In der Gemeinde gab es nur eine gemeinsame Liste von CSU, Unabhängiger Wählergemeinschaft und Bürgerliste. Auf dieser standen 24 Kandidaten, darunter fünf Frauen. Aufgrund der gestiegenen Einwohnerzahl erhöhte sich die Anzahl der Gemeinderäte von bisher zwölf auf nunmehr 14.

Wie die Wahlleitung nun mitteilte, schaffte es mit Brigitte Thaller aber nur eine Frau ins Ratsgremium. Damit bleibt die Geschlechterverteilung des Gesamtgremiums wie bisher, denn ins Bürgermeisteramt, das bisher Ursula Haas innehatte, wurde mit Stefanie Lang wieder eine Frau gewählt.

Franz Gramminger (824 Stimmen) zog ebenso in den neugewählten Tachinger Gemeinderat ein wie Christoph Wamsler (759), Dominik Mayr (753), Peter Seehuber (743), Hans Peter Brugger (716) und Hans Steiner (715), der als Gegenkandidat von Stefanie Lang zwar unterlag, sich nun aber über einen Gemeinderatsposten freuen darf. Mandate errangen auch Erich Koller (690), Josef Huber (663), Markus Krautenbacher (603), Markus Haselberger (598), Klaus Öllinger (549) und Brigitte Thaller mit 506 Stimmen.

Platz 14 ist noch offen, denn den teilen sich bei einer Stimmengleichheit von je 488 Wählerstimmen und je 3,74 Prozent Sebastian Haß und Werner Reith. In diesem Fall wird in den nächsten Tagen wohl das Los entscheiden müssen. ca

Teisendorf: Fünf neue Gemeinderäte

7563 Bürger waren in der Marktgemeinde Teisendorf zu den Kommunalwahlen an die Urnen gerufen worden. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 70,5 Prozent.

3954 Personen, beziehungsweise 75 Prozent alle Wähler, haben ihre Stimme per Briefwahl abgegeben. Nachdem bereits bei der Bürgermeisterwahl Amtsinhaber Thomas Gasser mit gut 60 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt wurde, ergab auch die Wahl der Gemeinderäte keine Änderungen in der Sitzverteilung des Gemeinderats. Dort bleibt die Christlich-Soziale Union (CSU) mit neun Sitzen stärkste Fraktion, gefolgt von der Freien Wählergemeinschaft Teisendorf (FWG) mit sechs Sitzen, den Grünen mit drei Sitzen und der SPD mit zwei Sitzen. Nicht in den Teisendorfer Gemeinderat geschafft hat es die AfD, die mit zwei Kandidaten angetreten war. Insgesamt wurden für die CSU 43 703 Stimmen abgegeben. Für die FWG waren es 25 578, die Grünen 16 124, die SPD 11 061 und die AfD 1122 Stimmen.

Unter den 20 gewählten Gemeinderäten finden sich fünf neue Namen: Bei der CSU wurden Brigitte Leitenbacher und Johann Helminger neu in den Gemeinderat gewählt. Da Thomas Gasser, der auf der CSU-Liste die meisten Stimmen erhalten hat, zum Bürgermeister gewählt wurde, wird der Zehntplatzierte auf der CSUListe, Felix Gasser, nachrücken. Er wird mit 26 Jahren auch das jüngste Mitglied im neuen Gemeinderat sein. Die neuen Gemeinderäte der FWG sind Sabrina Stutz und Fritz Gasser. Als Gemeinderäte nicht mehr dabei sind Thomas Prechtl (CSU), Norbert Schader (FWG) und Peter Schuhbeck (FWG), die nicht wieder angetreten waren sowie Stefan Ufertinger (CSU) und Georg Baumgartner (CSU), die nicht wiedergewählt wurden.

Nach wie vor niedrig ist der Anteil der Frauen im neu gewählten Gemeinderat. Nur fünf Frauen haben es geschafft, dem neuen Gremium anzugehören. Am höchsten ist mit 50 Prozent der Frauenanteil bei der FWG, wo Sabrina Stutz, Anita Niederstraßer und Sissy Lang mit sehr guten Ergebnissen gewählt wurden. Jeweils eine Frau wird in der CSU-Fraktion und bei den Grünen in der Fraktion vertreten sein: nämlich Brigitte Leitenbacher (CSU) und Elisabeth Aschauer (Grüne). kon

Traunreut: Dangschat überrascht, Ritter zufrieden

Zum Ausschlafen kam die Verwaltung der Stadt Traunreut nach der Wahl kaum. Einige der Beteiligten arbeiteten bis spät in die Nacht hinein, und auch gestern Vormittag herrschte im Rathaus große Betriebsamkeit.

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Nach Stand von Dienstagnachmittag sieht die Sitzverteilung des 30-köpfigen neuen Stadtrats wie folgt aus: CSU zehn Sitze, Freie Wähler fünf Sitze, Grüne vier Sitze, Bürgerliste drei Sitze, SPD, Bayernpartei, AfD und L!Z je zwei Sitze.

Wie berichtet, müssen bei der Bürgermeisterwahl der amtierende Bürgermeister Klaus Ritter von den Freien Wählern und sein Herausforderer Hans-Peter Dangschat von der CSU in die Stichwahl. Dangschat erreichte beim ersten Anlauf satte 43,67 Prozent. Ritter brachte es auf 26,34 Prozent und spricht von einem hervorragenden Ergebnis.

»Man kann bei sieben Bürgermeisterkandidaten keine 50 Prozent erwarten«, sagte Ritter dem Traunsteiner Tagblatt. »Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis, es ist besser als vor sechs Jahren.« Er kündigte auch an, dass seine Partei wegen der Corona-Krise bis zur Stichwahl aber keine öffentlichen Auftritte machen werde.

CSU-Kandidat Hans-Peter Dangschat war von seinem Ergebnis überwältigt. »Ich freu mich wahnsinnig. Damit habe ich nicht gerechnet«, kommentierte er unmittelbar nach der Wahl sein gutes Abschneiden. Auch er und seine Partei wollen unter Vorbehalt der Corona-Krise den Schwung vom Wahlkampf in die nächsten zwei Wochen mitnehmen.

Für Roger Gorzel von der Bürgerliste, der als Bürgermeisterkandidat mit 11,04 Prozent das drittbeste Ergebnis einfuhr, ist das Ergebnis enttäuschend. »Mein Ergebnis ist nicht gut, und auch unsere Partei hat nicht gut abgeschnitten. Unverständnis äußerte er über das gute Abschneiden der CSU. »Dass die CSU so zugeschlagen hat, ist für mich unverständlich und eigentlich gegen den Bundestrend«, so Gorzel.

Martin Czepan, der für die Grünen als Bürgermeister kandidierte, erreichte 5,93 Prozent, Markus Schupfner von der Bayernpartei 5,87 Prozent, Oliver Krogloth von der AfD 3,64 Prozent und Christian Stoib von der SPD 3,52 Prozent.

In den neuen Stadtrat ziehen ein für die CSU HansPeter Dangschat mit 7836 Stimmen, Reinhold Schroll mit 3775 Stimmen, Bernhard Seitlinger mit 3710 Stimmen, Hans Kneffel mit 3558 Stimmen, Andrea Haslwanter mit 3315 Stimmen, Johann Jobst mit 3288 Stimmen, Alexander Gruber mit 2680 Stimmen, Günther Dorfhuber mit 2230 Stimmen, Angelika Zunhammer mit 2137 Stimmen und Stefanie Gampert-Straßhofer mit 2105 Stimmen. Solle Dangschat in der Stichwahl Bürgermeister werden, wäre Nachrücker im Stadtrat Ingo Plontsch mit 2098 Stimmen.

Für die Freien Wähler ziehen in den Stadtrat ein Klaus Ritter mit 4413 Stimmen, Paul Obermeier mit 2557 Stimmen, Konrad Unterstein mit 2437 Stimmen, Alfred Wildmann mit 1774 Stimmen und Matthias Bauregger mit 1494 Stimmen. Sollte in der Stichwahl Bürgermeister Klaus Ritter im Amt bestätigt werden, würde Adolf Trenker (1440 Stimmen) in den Stadtrat nachrücken.

Für die Grünen ziehen in den Stadtrat ein Martin Czepan mit 3169 Stimmen, Helga Zembsch mit 1517 Stimmen, Simon Bauer mit 1473 Stimmen und Veronika Lauber mit 1184 Stimmen. Die Stadträte der Bürgerliste sind Roger Gorzel mit 3447 Stimmen, Josef Winkler mit 2399 Stimmen und Johannes Danner mit 1741 Stimmen.

Stadträte der SPD sind Christian Stoib mit 1952 Stimmen und Gerti Winkels mit 1899 Stimmen, Stadträte der Bayernpartei sind Markus Schupfner mit 2863 Stimmen und Stephan Mirbeth mit 810 Stimmen.

Für die L!Z (»Liberale Initiative Zukunft«) ziehen in das Gremium ein Dr. Jürgen Winter mit 2378 Stimmen und Michael Mollner mit 2076 Stimmen. Die beiden künftigen AfD-Stadträte sind Oliver Krogloth mit 1604 Stimmen und Andreas Füssel mit 1226 Stimmen. ga

Traunstein

Zum Artikel: Traunsteiner Stadtrat wird bunter: Sieben Parteien und Gruppierungen ziehen ein

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Übersee: GfÜ holt die meisten Sitze – Bürgermeister in Stichwahl

Politisches Erdbeben in Übersee: Die neue Wählergruppe »Gemeinsam für Übersee« (GfÜ) mit ihrem Spitzenund Bürgermeisterkandidaten Eberhard Bauerdick hat »aus dem Stand« mit 30,41 Prozent die meisten Stimmen bei der Gemeinderatswahl geholt.

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Eine Schlappe erlitt die CSU mit dem amtierenden Gemeindechef und Bürgermeisterkandidaten Marc Nitschke mit nur 26,21 Prozent. Die GfÜ hat künftig sechs und die CSU fünf Sitze. Bei der Bürgermeisterwahl erhielt keiner die absolute Mehrheit. Nitschke und Bauerdick müssen in die Stichwahl.

Wahlbeteiligung lag bei 71,49 Prozent

Mit einer außerordentlich hohen Wahlbeteiligung von 71,49 Prozent haben die Überseer ihren politischen Willen zum Ausdruck gebracht. Und der wird in der neuen Amtsperiode massive Veränderungen bringen. Die GfÜ hat bei der Sitzverteilung praktisch »von Null« sechs Sitze erreicht und ist damit Spitzenreiter.

Die CSU verlor gegenüber der letzten Kommunalwahl von 2014 einen Sitz und kommt nur noch auf fünf Mandate. Gewonnen haben auch die Grünen mit einer Verdopplung ihrer Sitze auf jetzt vier. Geblieben sind die Sitze gegenüber 2014 bei der Freien Bürgerliste (4) und bei der Bayernpartei (1). Die im bisherigen Gremium mit einem Sitz vertretene SPD hat sich nicht mehr zur Wahl gestellt.

Bei der Einzelabrechnung entfielen die meisten Stimmen auf Erika Stefanutti (2478) und Eberhard Bauerdick (1940), beide GfÜ, Margarete Winnichner (1904) von den Grünen und Marc Nitschke (1786, CSU).

Bei der Bürgermeisterwahl entfielen auf Nitschke 39,73 Prozent und auf Bauerdick 34,32 Prozent. Die Bürgermeisterkandidatin der Grünen, Margarete Winnichner, erreichte 25,95 Prozent. Erst nach der Stichwahl in zwei Wochen wird feststehen, ob Nitschke oder Bauerdick ins Rathaus zieht.

Bürgermeister Nitschke äußerte sich verhalten zum Wahlergebnis, »mit dem wir nicht gerechnet haben«. Er führte den Stimmenrückgang gegenüber 2014 auf viele Faktoren zurück. Zum einen spräche die allgemeine Stimmung nicht gerade für die großen Volksparteien. Auch persönliche Gründe hätten eine Rolle gespielt, die ja schon während der letzten Monate zwei Gemeinderäte zum Verlassen der CSU veranlasst hatten.

Jetzt gelte es aber, bis zur Stichwahl nach vorne zu schauen und alle Kräfte zu mobilisieren. Zudem wolle er seine langjährigen Erfahrungen und konstruktiven Kontakte in die Waagschale werfen. Die Dominanz der GfÜ im neuen Gemeinderat sieht Nitschke nicht als Problem. »Egal, wie die Mehrheiten sind, wir arbeiten alle zum Wohl der Bürger und haben das in der Vergangenheit mit 95 Prozent an einstimmigen Beschlüssen auch bewiesen.«

Bauerdick mit Ergebnis zufrieden

Sehr zufrieden äußerte sich Eberhard Bauerdick über »das hervorragende Ergebnis der GfÜ«, das er als »großen Vertrauensbeweis« bewertete. Das gute Abschneiden führte er auf die guten Themen im Wahlkampf und vor allem auf sein gutes Team zurück. Auch er sieht die neuen Mehrheitsverhältnisse im Gemeinderat entspannt. Er wolle sein Hauptaugenmerk darauf richten, Brücken zu bauen und unterschiedliche Ansichten zu verbinden. »Wir können nicht ohne die anderen, und die anderen können nicht ohne uns.« Auch in der Vergangenheit hätte man ja schon gute Sachen gemacht. bvd

Unterwössen: CSU bleibt die mit Abstand stärkste Fraktion

Nach dem vorläufigen Ergebnis der Wahl zum Gemeinderat bleibt die CSU mit Abstand an der Spitze. Sie erobert einen Sitz mehr, hat voraussichtlich sieben Sitze. Die Oberwössner Wählergruppe (OWG) behauptet gerade noch Platz zwei (2014: 26 Prozent, 2020 18,2 Prozent) vor den erstmals in Unterwössen kandidierenden Grünen (16 Prozent). Beide erhalten voraussichtlich drei Sitze. Mit nur noch zwei Sitzen (zuvor drei) ist die Liste FDP/Unabhängige Wählergruppe Wössen vertreten. Mit der Freien Wählergemeinschaft (FWG) Wössen zieht auch die fünfte Liste mit einem Sitz ein.

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Vor sechs Jahren war die Wahl zum Gemeinderat noch bestimmt durch den Wettstreit zwischen den Bürgermeisterkandidaten Sandra Sonntag und Ludwig Entfellner. Im damaligen Wahlkampf brachte es die CSU auf 10 261 Stimmen. Jetzt gelang mit 11 265 Stimmen eine deutliche Steigerung, was der CSU den siebten Gemeinderatssitz einträgt. Bemerkenswert ist, dass sich Johannes Weber, Vorsitzender des CSU-Ortsverbands, mit 1528 Stimmen von Platz zwei noch vor den CSU-Spitzenkandidaten Bürgermeister Ludwig Entfellner schiebt. Mit Platz drei und vier, Matthias Schweigl und Thomas Ager, setzt der Wähler auf bewährte Kräfte im Gemeinderat. Dann folgen erstmals Philipp Spanier, Martin Nieß und Andrea Größ. Wenn Entfellner das Bürgermeisteramt annimmt, dann rückt Katharina Wagnerin in den Gemeinderat.

Die zweitstärkste Kraft im Unterwössner Gemeinderat, die Oberwössner Wählergruppe mit 4680 Stimmen, muss gegenüber der Wahl 2014 deutliche Verluste hinnehmen. Sie sackte von 26,1 auf 18,2 Prozent ab. Das mag damit zusammenhängen, dass Claudia Schweinöster, die damals erfolgreichste OWG-Kandidatin, heuer für die Unabhängigen Wähler Wössen in einer gemeinsamen Liste mit der FDP kandidiert hatte. Außerdem stellte sich eines der OWG-Zugpferde, Gemeinderat Andreas Voit, nicht mehr zur Wahl. Drei Sitze im Gemeinderat besitzt die OWG zukünftig. Der Zweite Bürgermeister Barthl Irlinger (736 Stimmen) landet wie 2014 auf Platz zwei. Musste er damals in der Wählergunst Claudia Schweinöster den Vortritt lassen, zieht heuer Balthasar Haslberger (826) an ihm vorbei. Dritter OWG-Mann im kommenden Gemeinderat ist Walter Bauer (526).

Mit Spannung schauten die politisch interessierten Unterwössner auf das Abschneiden der erstmals startenden Grünen. Die Liste bekam 4119 Wählerstimmen und damit drei Sitze im Gemeinderat. Dennoch ist deren Ergebnis überraschend, denn die beiden Parteigründer Bernd Katzbichler (513 Stimmen) und Dr. Stefan Colling (364 Stimmen) landeten auf den Plätzen vier und fünf zunächst abgeschlagen. Die Wähler setzten auf in Unterwössen bekannte Gesichter mit Gabriele Neubert (803 Stimmen), Ute Haag (644) und Detlef Bähring (588 Stimmen).

Nachdem die Spitzenkandidatin des Jahres 2014, Sandra Sonntag, später ihr Gemeinderatsmandat abgab und nicht mehr für das Gremium kandidierte, war mit ähnlicher Spannung das Abschneiden der FDP erwartet worden. Sie hatte sich für diese Wahl mit der Unterwössner Wählergruppe um Gemeinderätin Claudia Schweinöster zusammengeschlossen. 2014 hatte die FDP 3949 Stimmen (15,09 Prozent) erreicht, jetzt auf der Liste FDP/UWW 3985 (15,52 Prozent).

Mit 928 Stimmen kam Schweinöster (UWW) am besten aus dem Rennen, Markus Entfellner, FDP-Gemeinderat, brachte es mit 460 Stimmen auf Platz zwei. Gemeinderat Thomas Sachenbacher (FDP) verpasst mit Platz drei auf dieser Liste den Gemeinderat, ebenso Gemeinderat Dr. Manfred Enzinger (UWW, Platz sechs) und Gemeinderatsnachrücker Peter Aberger (FDP, Platz sieben).

Auch die fünfte Liste schafft den Sprung in den Gemeinderat. Die FWG Wössen bekam 1624 Stimmen. Gemeinderat Andreas Bichler verteidigt mit 323 Stimmen seinen Sitz im Gemeinderat. Auf Platz zwei als eventuellen Nachrücker des in den Vorjahren gesundheitlich angeschlagenen Bichler setzten die Wähler Philipp Weißenbacher.

Zur Gemeinderatswahl waren heuer 2961 Bürger stimmberechtigt, 1767 gingen zur Wahl. Die Wahlbeteiligung ging gegenüber der vergangenen Kommunalwahl leicht zurück (2020: 59,67 Prozent, 2014: 62,75 Prozent). lukk

Vachendorf: Freude über großen Vertrauensbeweis

Vachendorf – Bei den Kommunalwahlen wurde der Vachendorfer Bürgermeister Rainer Schroll (SPD) im Amt bestätigt. Er erhielt 775 der 976 abgegebenen Stimmen. Dies entspricht 87,7 Prozent der Wähler. Schroll freute sich über den großen Vertrauensbeweis. Der Amtsinhaber hatte jedoch keinen Herausforderer.

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Änderungen ergeben sich in der Zusammensetzung des Gemeinderats, bei dem vier der bisherigen Gemeinderäte, das ist ein Drittel, im künftigen Gemeinderat nicht mehr vertreten sind. Die gemeinsame Liste der SPD Vachendorf und der UUB (Umweltbewusste Unabhängige Bürger) Vachendorf erhielt 42,6 Prozent der Stimmen. Sie ist künftig mit fünf Gemeinderäten und dem Bürgermeister vertreten und verliert damit einen Sitz und die absolute Mehrheit. In den Gemeinderat schafften es von der SPD Agnes Göhle (746 Stimmen) sowie von der UBB Marlies Kruse (625), Karin Scholz-Lehrberger (449), Michael Huber (405) und Maria Srkal (373). Neues Gemeinderatsmitglied ist Michael Huber. In den Gemeinderat kamen nicht mehr Robert Kranich und Marion Stegmaier-Haunerdinger.

Die Unabhängigen Wähler Vachendorf erhielten knapp 29,5 Prozent der Stimmen. Sie gewannen einen Sitz im Gemeinderat hinzu und haben jetzt vier Gemeinderatssitze. Wiedergewählt wurden Markus Ortner (689) und Josef Huber junior (667). Neu im Gemeindeparlament vertreten sind Leonhard Hartl (596) und Michael Hasenknopf (457). Ausgeschieden ist zweiter Bürgermeister Herbert Bischof, der nicht mehr kandidierte.

Die Liste CSU/Wählergruppe Einigkeit Vachendorf bekam 27,9 Prozent der Stimmen und schickt unverändert drei Mitglieder in den Gemeinderat. Ihr Gemeinderatsmandat verteidigten Markus Bierl (573) und Andreas Schroll (461). Für Alois Siglreitmaier junior, der nicht mehr in den Gemeinderat gewählt wurde, sitzt jetzt Magdalena Fischer (453) im Gemeindegremium.

Vachendorfs Bürgermeister Schroll zeigte sich im Gespräch mit dem Traunsteiner Tagblatt im Großen und Ganzen zufrieden mit dem Ergebnis der Gemeinderatswahl. Das Stammpersonal bleibe weitgehend erhalten, so Schroll. Hinzu gekommen seien junge, sehr gute Leute, mit denen man gut zusammenarbeiten könne. Bjr

CSU holt einen zusätzlichen Sitz im Waginger Gemeinderat

Waging am See – Große Veränderungen gibt es im Waginger Gemeinderat nicht. Bei den Stimmenbewegungen gegenüber 2014 ist die CSU die Gewinnerin: Sie verbessert sich um knapp zwei Prozent auf 28,16 Prozent und erhöht damit die Zahl ihrer Sitze von fünf auf sechs.

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Dies geht auf Kosten der Freien Wähler, die mit einem Minus von rund zwei Prozent (35,90) einen Sitz verloren haben – von acht auf sieben. An Sitzen gleich geblieben sind die Grünen (19,27 gegenüber 22,2 Prozent 2014) mit vier und die ÖDP (16,67 gegenüber 13,5 Prozent 2014) mit drei Sitzen.

Dass ausgerechnet die Freien Wählen Federn lassen mussten, war eigentlich nicht zu erwarten gewesen. Denn mit Felix Daxenberger, der von den Grünen zur FW gewechselt war, ist ein wahrer Stimmenmagnet dazu gekommen, der diesmal mit 2927 Stimmen das beste Ergebnis überhaupt erzielt hat; bei der Wahl 2014 musste er dem damaligen Bürgermeister Herbert Häusl noch Platz eins überlassen. Zweitbester Stimmenfänger bei dieser Wahl ist auch ein Freier Wähler, nämlich deren Vorsitzender Martin Dandl.

Dennoch hat es nicht gereicht, zumindest die gleiche Anzahl von Sitzen zu erreichen wie letztes Mal. Das könnte auch daran liegen, dass prominente Gemeinderäte wie Hias Schneider und Sepp Egger sen. sowie Willi Reiter und Ulrich Heigermoser (2014 noch bei der FW, inzwischen UWG) aufgehört haben beziehungsweise gewechselt haben. Heigermoser trat diesmal für die CSU an und hat 1629 Stimmen erreicht.

Das hat der CSU sicherlich gutgetan, musste sie doch mit Christian Reiter (2374 Stimmen), Lydia Wembacher (1404), Andreas Barmbichler (1403) und dem jetzigen Bürgermeister Matthias Baderhuber (1329) auf potente Stimmenbringer verzichten. Zum guten Ergebnis beigetragen haben nicht zuletzt die Ortsbäuerin Christine Schuhegger und Moritz Seehuber.

Dass die Grünen ihre vier Sitze behalten beziehungsweise den nach dem Weggang von Felix Daxenberger verlorenen Sitz wieder holen konnten, war auch nicht ohne weiteres zu erwarten. Aber es hat trotz eines Stimmenrückgangs von rund drei Prozent gereicht. Von den Sitzen – und auch von den Personen her – alles gleich geblieben ist bei der ÖDP, auch wenn sie drei Prozent zugelegt hat. Zu einem weiteren Sitz hat es aber nicht gereicht – anders als bei den Grünen, die mit nur drei Prozent mehr als die ÖDP vier Sitze errang.

Die Sitzverteilung im neuen Gemeinderat sieht folgendermaßen aus: Die Freien Wähler als größte Fraktion im neuen Gemeinderat haben sieben (bisher acht) Vertreter: Felix Daxenberger (2927), Martin Dandl (2331) und Georg Seehuber (1518), neu sind Josef Egger (1445), Marcus Kleißl (1735), Alois Vordermayer (1277) und Markus Schneckenpointner (1134).

Die CSU hat im neuen Waginger Gemeinderat sechs Sitze: wie bisher Michael Lamminger (1907 Stimmen), Karl-Heinz Neumann (1644) und Ulrich Heigermoser (1629), neu Christine Schuhegger (1367), Moritz Seehuber (1260) und Claus Egger (935).

Die Grünen sitzen mit vier Vertretern im neuen Gemeinderat: wie bisher Dr. Stefanie Schmeiduch (1660) und Heinrich Maierhofer (1033) sowie neu Walter Wimmer (1198) und Barbara Krautenbacher (939).

Die ÖDP hat weiterhin drei Sitze im Waginger Gemeinderat, die wiederum von den bisherigen Räten eingenommen werden: Georg Huber (1981 Stimmen), Christine Rehrl (1187) und Konrad Heigermoser (1134).

Die Wahlbeteiligung lag bei 58,95 Prozent, das heißt dass von 5715 Wahlberechtigten 3369 zur Wahl gegangen sind. 61 Wahlzettel waren ungültig. he

Wonneberg

Zum Artikel: Wahlparty mit Hindernissen – Neuer Gemeinderat in Wonneberg gewählt

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red

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