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»Im Glauben ist man nie allein«

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Weihbischof Wolfgang Bischof sprach mit den Firmlingen auch kurz persönlich – die Buben und Mädchen waren davon sichtlich beeindruckt. (Foto: Ostermaier)

Reit im Winkl. 34 Jugendlichen spendete in der Reit im Winkler St. Pankratius-Pfarrkirche der Münchner Weihbischof Wolfgang Bischof das Sakrament der Firmung.


Über mehrere Wochen hatten sich die Jugendlichen aus zwei Jahrgängen in drei Gruppen auf diesen großen Tag vorbereitet. In seiner Ansprache ermutigte Wolfgang Bischof die Jugendlichen, Mut zum Glauben zu haben. Er unterstrich aber auch immer wieder die Bedeutung der Gemeinschaft und der Nächstenliebe. Mitgestaltet wurde der rund zweistündige Gottesdienst auch von Ortspfarrer Johann Spiolek, während die Schola unter Leitung des ehemaligen Schulleiters Helmut Lermer der Firmung einen würdigen, musikalischen Rahmen verlieh.

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Es war dem Weihbischof in seiner Rede ein Bedürfnis, auf die Lebenswirklichkeit der zu firmenden Jugendlichen einzugehen. Er räumte zunächst ein, dass der Zugang zur Heiligen Schrift in der Gegenwart nicht leicht sei, was allein schon an der nicht zeitgemäßen Sprache der Bibel liege. Wer diese Hürde aber überwinde, dem öffne der Glaube bereichernde Alternativen. Man sei »im Glauben nie allein«, sagte Bischof zu den 19 Mädchen und 15 Jungen. Hier finde man gerade in schwierigen Lebenssituationen »Kraft, Nähe und Hilfe«, wie der Weihbischof in seinen immer wieder humorvoll gehaltenen Worten weiterführte. »Ihr habt den Auftrag, Gott in eurem Leben eine Rolle zu geben.« Auch um diesen Auftrag zu unterstreichen, schloss sich nach der Ansprache das Ritual der Firmspendung an, wobei jeder Firmling begleitet und behütet vom jeweiligen Paten an den hohen Kirchenvertreter herantrat.

Mit jedem der 34 Jugendlichen führte Wolfgang Bischof nach der Nennung des Namens, dem Auflegen der Hand und der Salbung mit Chrisam ein kurzes, persönliches Gespräch, was die Buben und Mädchen sichtlich beeindruckte.

Nach der Firmfeier holte traditionell die Musikkapelle die Kirchgänger ab und spielte sie in den Pfarrsaal zu einem kleinen Stehempfang, den der Pfarrgemeinderat vorbereitet hatte. So gestärkt traten schließlich viele der Firmlinge zu ihrem Ausflug mit ihrem Paten und den Verwandten an. ost