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Ideale Bedingungen fürs Schneefest

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Die Stimmung war großartig beim Schneefest in Oberwössen – weil  eben  auch  das  Wetter  dazu passte. Deshalb kamen auch die Besucher in Strömen. (Foto: Flug)

Unterwössen – Entscheidend fürs Oberwössner Schneefest ist stets das Wetter. Und weil es heuer Schnee gab, zum Fest die Nacht klar und kalt war, war die Oberwössner Traditionsveranstaltung großartig wie lange nicht. Aus der ganzen Region strömten die Besucher auf die Oberwössner Frei.


Sie trafen in der Winterkälte auf ein haushoch loderndes Feuer, das noch den letzten vorbeifahrenden Skifahrer neugierig machte. Scheinwerfer beleuchteten die großen, schneebedeckten Bäume weithin sichtbar und schufen winterliche Stimmung.

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Der Weg zu den Leckereien führte an allen Hütten nur über Warteschlangen. Die Kälte trieb die Besucher im Verlauf des Abends in die drei warmen Hütten, wo sich alle ein wenig aufwärmten. Als es drin dann aber zu stickig wurde, ging die Feier im Freien weiter. Für die Kinder gab es zwei Schneeberge, auf denen sie rutschen und toben konnten. Andere fuhren auf dem Eisstockplatz Schlittschuh. Nachteil des guten Besuches war, dass irgendwann einmal die ein oder andere Spezialität ausging.

Fünf Tage hatte die Oberwössner Dorfgemeinschaft im Vorfeld für das Fest gewerkelt, mit schwerem Gerät Schneebauten und Rutschhügel geschaffen. Ganze Stadl wurden von den verschneiten Almen ins Tal gefahren und auf der Frei aufgestellt. Die Meinungen der Besucher waren einhellig: »Großartig. Wir sind nächstes Jahr wieder dabei.« lukk