weather-image
22°

»Ich war irgendwie total leer«

5.0
5.0
Bildtext einblenden
Endstation »Sing-Offs«: Danyál Demir aus Trostberg ist bei »The Voice of Germany« ausgeschieden. Doch enttäuscht ist der 24-Jährige nicht. (Foto: Foolproofed)

Trostberg – Seine Aufregung und seine Unsicherheit wurden Danyál Demir am Ende doch zum Verhängnis: Der Trostberger schied bei »The Voice of Germany« aus. Enttäuscht ist der 24-Jährige jetzt aber nicht, wie er im Gespräch mit dem Traunsteiner Tagblatt betont. »Die Zeit bei 'The Voice of Germany' war die geilste überhaupt. Ich möchte meine Bekanntheit nun nutzen und sehe das als Sprungbrett für meine Solokarriere.«


Danyál Demir kann gut verstehen, dass er bei den »Sing-Offs« nicht weiterkam. Von zehn Sängern aus seinem Team blieben bei der am Sonntag ausgestrahlten Sendung nur drei Kandidaten übrig, unter ihnen der Favorit Marc Amacher aus der Schweiz. »Ich habe mich bei meinem Auftritt richtig unwohl gefühlt. Ich war irgendwie total leer. Meine Nervosität war mir ins Gesicht geschrieben«, sagt Danyál Demir. Außerdem habe er auch gesanglich einige Fehler gemacht. »Ich habe plötzlich von der Kopf- in die Bruststimme gewechselt, das war so nicht geplant«, sagt der Trostberger, der in München BWL studiert. »Meinen Bachelor werde ich auf alle Fälle fertigmachen«, sagt der 24-Jährige. »Doch ich möchte schon versuchen, meine Bekanntheit zu nutzen. Ich würde gerne als Solokünstler Fuß fassen.« Die verschiedensten Formate – von »The Voice of Germany« bis Deutschland sucht den Superstar« – hätten gezeigt, dass es nicht entscheidend sei, wer Sieger wurde. »Letztlich ist wichtig, wie dich die Leute wahrnehmen und was du aus deinem Talent machst.« Einen Produzenten hat der 24-Jährige bereits. KR

Anzeige