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Hydrantenkontrolle durch Beschluss gesichert

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Die Hydranten im Gemeindegebiet müssen alle drei Jahre kontrolliert werden. Für die Erledigung dieser Arbeit bekommen die einzelnen Feuerwehrvereine von der Gemeinde einen Zuschuss. (Foto: Mergenthal)

Teisendorf – Die regelmäßige Hydrantenkontrolle durch die Mitglieder der gemeindlichen Feuerwehrvereine funktioniert laut Bürgermeister Thomas Gasser hervorragend.


Damit diese Leistung den Vereinen in Form eines Zuschusses honoriert werden könne, sei ein Beschluss des Marktgemeinderats erforderlich. Diesen fassten die Räte nun einstimmig.

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Wie in der Beschlussvorlage der Gemeindeverwaltung erläutert wurde, ist der Brandschutz eine Pflichtaufgabe des Marktes Teisendorf im eigenen Wirkungskreis. Ein wichtiger Baustein zur Wasserversorgung sei das öffentliche Hydrantennetz im Gemeindegebiet. Der Zweckverband zur Wasserversorgung Surgruppe sei 2010 wegen der erforderlichen Kontrolle der Hydranten auf die Gemeindeverwaltung zu gekommen. Der Verband habe vorgeschlagen, dass die gemeindlichen Feuerwehren die Kontrolle übernehmen und die Vereine für jeden kontrollierten Hydranten zehn Euro Entschädigung erhalten.

In der Kommandantenbesprechung Ende September 2010 seien die Feuerwehren befragt worden, ob sie diese Aufgabe übernehmen würden. Die Wehren hätten sich mit ihren Mitgliedern zur Verfügung gestellt und würden seitdem die Hydranten im gesamten Gemeindegebiet auf ihre Funktionsfähigkeit überprüfen. Da die Feuerwehrvereine nicht selber Rechnungen stellen können, stellt die Gemeindeverwaltung seither entsprechend der Anzahl der kontrollierten Hydranten eine Rechnung an den Zweckverband Surgruppe. Jeder Verein richtet daraufhin einen Antrag an die Gemeindeverwaltung, die die Entschädigung in Form eines Zuschusses an die einzelnen Vereine ausbezahlt. Damit diese Praxis der Auszahlung in Form eines Zuschusses beibehalten werden kann, war ein offizieller Ratsbeschluss nötig.

Jeder Hydrant muss laut Kreisbrandmeister und CSU-Gemeinderat Stefan Ufertinger in dreijährigem Turnus geprüft werden. »Billiger kriegen wir es nicht, bitte zustimmen«, appellierte Johann Niederstraßer (FWG) an die Ratskollegen. Ohne weitere Diskussion folgte die Runde diesem Vorschlag.

Darüber hinaus teilte Bürgermeister Thomas Gasser mit, dass die Gemeinde seit 21. Juli gemäß Beschluss der Mitgliederversammlung Vollmitglied beim Zweckverband kommunale Verkehrsüberwachung Südostbayern sei. Bezüglich des von Anwohnern gewünschten Wegweisers von der Kreisstraße 2103 Teisendorf-Laufen nach Stötten an der Abzweigung in Richtung Weildorf sagte Gasser, dem könne man leider aufgrund von Beschilderungsvorgaben nicht eins zu eins entgegen kommen. An solchen Kreuzungen würden keine neuen Wegweiser für so kleine Orte aufgestellt. Die Gemeinde sei jedoch in Kontakt mit anderen Gemeinden, um eventuell doch noch eine Lösung zu finden.

Hans Rauscher (SPD) bedauerte, die Gemeinde sei ein »weißer Fleck« bezüglich der Elektromobilität. Laut Gasser sind jedoch zwei Ladestationen geplant: eine in Oberteisendorf bei der Zahnarztpraxis – diese wurde laut FWG-Rätin Sissy Lang am Freitag installiert - – und eine bei den neuen Parkplätzen bei der Teisendorfer Turnhalle.

Rauscher erkundigte sich auch, was das Problem bei der Erneuerung eines verfaulten Geländers an einer Stützmauer bei einem Tourismusbetrieb in Hochpoint sei. Laut Gasser sind Stützmauer und Straße als Einheit zu sehen. Das Geländer diene jedoch dem dahinter liegenden Grundstück und müsse von dessen Eigentümer erneuert werden. Die Gemeinde habe diesem angeboten, das Material zur Verfügung zu stellen, wenn er das Geländer baut, doch dies habe der Eigentümer abgelehnt.

Eindringlich mahnte Ufertinger, in Sachen Parkverbot am Stettener Weg etwas zu unternehmen. Das Gefahrenpotential sei angesichts der dortigen Feuerwehr-Anfahrtszone enorm. Laut Gasser hat die Polizei die Straße bereits besichtigt und verfasst gerade eine Stellungnahme. vm

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