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Hund im Waginger See ertränkt

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Schäferhund »Lenny« ist wohl qualvoll ertrunken. Als seine Besitzer ihn tot im Waginger See fanden, hatte er einen Betonstein um den Hals gebunden.

Waging am See – Mit einem »Tierschutzvergehen der übelsten Art« müssen sich die Beamten der Polizeiinspektion Laufen beschäftigen, wie sie selber in einer Pressemitteilung schreiben. Unbekannte haben wohl einen Hund im Waginger See ertränkt und ihm dazu ein Seil um den Hals gebunden, an dem ein Betonstein gehangen ist.


Einer 47-jährigen Wagingerin war am Sonntag ihr belgischer Schäferhund »Lenny« entlaufen. Trotz intensiver Suche konnten sie und ihr Ehemann den zutraulichen Hund erst am Montagmittag finden – tot. Der Schäferhund lag auf einem abgesperrten Seegrundstück, rund zehn Meter vom Ufer entfernt im See. Das Tier hatte ein rotes Kunststoffseil um den Hals gebunden, an diesem war der etwa 25 auf 18 Zentimeter große Betonstein befestigt. »Mutmaßlich ist Lenny qualvoll ertrunken«, schreibt die Polizei.

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Einen Hinweis auf den oder die Täter gibt es bislang nicht. Die Laufener Polizei hofft darum, dass sich noch Zeugen melden. Die Beamten wollen konkret wissen, ob jemandem im Bereich des Waginger Sees, südöstlich des Hotels Eichenhof, zwischen Sonntag, 12 Uhr, und Montag, 11.30 Uhr, etwas Verdächtiges aufgefallen ist.

Das Seegrundstück, auf dem der tote Hund lag, ist normalerweise abgesperrt und nur schwer zugänglich. Da der Fundort höchstwahrscheinlich auch der Tatort ist, müssen sich der oder die Täter dort Zugang verschafft haben. Zeugen können sich unter Telefon 08682/89 880 melden. fb

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