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Hotel zur Post in Inzell wird neu aufgebaut

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Das 2007 abgebrannte Hotel zur Post soll nun endgültig umgebaut werden. Der Inzeller Gemeinderat legte den Grundstein dafür in seiner Sitzung. (Foto: Wegscheider)

Inzell. Das Hotel zur Post« in Inzell wird wieder aufgebaut. Vorgesehen sind eine Sanierung und der Umbau der Gastronomie, Gästezimmer und Wohnungen sowie die Neuerrichtung einer Tiefgarage mit 16 Stellplätzen. Der Inzeller Gemeinderat befürwortete einstimmig den Neuaufbau des Hotels durch Investor Franz Scheurl.


Laut Scheurl sind ein Teilabbruch des Hauptgebäudes und Sanierungen und Umbauten in den beiden Teilgebäuden geplant. Der Gebäudekomplex soll künftig aus dem Erdgeschoß, zwei Obergeschossen und einem Dachgeschoß bestehen. Die überbaute Grundfläche ist leicht verändert und etwas verkleinert gegenüber dem Altbestand. Die geplante Dachneigung soll weniger steil werden, als es das frühere Dach war.

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Scheurl gab in der Gemeinderatssitzung bekannt, dass auch ein Gasthaus mit Gästezimmern beinhaltet ist, das dem eines Hotels ähnlich ist. Einen Betreiber dafür hat er allerdings noch nicht. »Ich selbst werde das nicht mehr machen, bin aber guter Dinge, dass sich in den nächsten zwölf Monaten jemand findet, der das Ganze dann betreibt«, so der Bauherr. Weiter führte er anhand der Planungen aus, dass ein Biergarten zur Kirche hin entstehen soll, über einer Tiefgarage, die die jetzige tiefe Baugrube ausfüllen wird. Der Wellnessbereich, der den Brand unbeschadet überstanden hat, wird bleiben. Peter Spannring erkundigte sich nach der Fertigstellung der neuen Pläne. Scheurl sagte, dass alles schon im Landratsamt vorabgestimmt sei und im Grunde nur noch die Zustimmung des Inzeller Gemeinderats fehle. Für den 2. Bürgermeister, Richard Hütter, war die zeitliche Umsetzung des Projekts interessant. »Die Tiefgarage soll noch diesen Sommer fertiggestellt werden und Anfang bis Mitte September wird die Firma Dollinger in das Nachbargebäude umziehen. Für das Gasthaus veranschlage ich eine Bauzeit von circa zwei Jahren. Vielleicht ist es dann ähnlich, wie beim Bau des Eisstadions, dass sich die Inzeller Bürger ständig über die Fortschritte vor Ort informieren. Wichtig ist nur, dass es vorangeht, denn nichts ist schlimmer als Stillstand«, so Franz Scheurl.

Der Gemeinderat war überzeugt von den Ausführungen und stimmte einstimmig für die Umsetzung des Projekts. Abschließend bedankte sich Scheurl für die Unterstützung, denn in seinen Augen sei es wichtig, dass die Gemeinde hinter dem Ganzen steht. hw