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Horst Köhler besuchte Unterwössner Schule

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Bei der Filmvorführung in der ersten Reihe (vorne von links): Horst Köhler, Ehefrau Eva Maria, Bürgermeister Hans Haslreiter und Schulrektor Otto Manzenberger. (Foto: Flug)

Unterwössen. Altbundespräsidenten Horst Köhler und seine Ehefrau Eva Luise haben die Grund- und Mittelschule Unterwössen besucht. »Einen ehemaligen Bundespräsidenten, den man sonst nur vom Foto kennt, jetzt leibhaftig zu treffen, das macht die Unterwössner Schüler und die Schule stolz und glücklich«, sagte Schulrektor Otto Manzenberger bei der Begrüßung der prominenten Besucher. Dass beide jetzt die Schule besuchten, verdankten sich die Schüler selbst. Zwar hatte Horst Köhler das Angebot ausgeschlagen, eine Rolle im Unterwössner Schülerfilm »Das fiese Orakel und der fatale Wunsch« zu spielen. Köhler war aber mittelbar Thema dieses Filmes.


Die jetzigen Achtklässler hatten im vergangenen Schuljahr in einer Projektwoche einen Schülerfilm gedreht. Unter dem Eindruck der damals aktuellen Nachricht, dass der ehemalige Bundespräsident einen Wohnsitz in Unterwössen nehmen wird, war ein Drehbuch entstanden. Die Filmgeschichte: Die Wirtschaftsministerin, dargestellt von Lehrerin Christina Stockhammer, will mit allen Mitteln die Unterwössner Grund- und Mittelschule »plattmachen«. Sie soll einer verlängerten Startbahn des Flugplatzes Unterwössen weichen, damit der Bundespräsident zukünftig mit seinem »Privatjet« unmittelbar ins Achental einfliegen kann.

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Obwohl Köhler eine Rolle im Film ausgeschlagen hatte, hat Rektor Manzenberger ihn dennoch über den Verlauf der Dreharbeiten immer auf dem Laufenden gehalten. Die Geschichte, wie es den Schülern gelang, die Schule zu erhalten, hatte den Bundespräsidenten und seine Ehefrau so neugierig gemacht, dass sie die Einladung zu einer Filmvorführung in der Schule jetzt annahmen.

In langen Spalieren durch das Schulhaus begrüßten die Schüler den Altbundespräsidenten und seine Frau auf das Herzlichste. Bei der Filmvorführung zeigte sich, dass Köhler ein Mann mit Humor ist, denn der Film erheiterte ihn erkennbar. Zum Abschluss dankte er den Schülern sehr für den unterhaltsamen Morgen. Er sprach ihnen hohen Respekt aus: »Wenn es hier solche Schüler gibt, wird es mir um die Zukunft des Achentals nicht bange.« Es folgte eine angeregte, rund einstündige Unterhaltung mit den Schülern. lukk