weather-image
19°

Holz statt Wasserbausteine verwendet

3.0
3.0
Bildtext einblenden
Boden und Seitenwände des Entwässerungsgrabens sind mit Bohlen ausgelegt. (Foto: Flug)

Unterwössen – Dem neuen Graben von der Taubenseestraße durch die Wiese zu Moosbach kommt eine Schlüsselstellung in der Oberflächenentwässerung von Hinterwössen zu. Er ist aber nicht nur neu, er kommt auch besonders daher. Es ist ein Holzgraben; Boden und Seitenwände sind mit Bohlen ausgelegt. Ein Gully führt in den Moosbach.


Nach Angaben des Unterwössener Bauamtsleiters Hans Thullner bringt der Graben jetzt schon eine Entlastung. Das alte Entwässerungsnetz in Hinterwössen ist vorläufig an den neuen Graben angeschlossen. Währenddessen zieht die Baustelle weiter über die Sonnenbichlstraße in die Taubenseestraße und verlegt den neuen Oberflächenentwässerungskanal.

Anzeige

Warum es ein Holzgraben geworden ist, erläuterte auf Nachfrage unserer Zeitung Niels Dahlschen, Diplom-Ingenieur für Wasserwirtschaft bei der SAK Ingenieurgesellschaft, Traunstein, die das Entwässerungsprojekt geplant hat: Der Graben musste in irgendeiner Form befestigt werden, damit ihn das Wasser nicht ausspült. Normalerweise geschieht das mit Wasserbausteinen, wie sie überall in der Region verwendet werden. Die Bodenuntersuchungen haben allerdings ergeben, dass das für diesen Graben nicht möglich sei. Der Boden ist so wenig tragfähig, dass die großen Wasserbausteine darin eingesunken wären. Deshalb haben sich die Fachleute für die Auskleidung des Grabens mit Holzbohlen entschieden. lukk