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Hoffen auf schnelles Internet

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Waging am See. Mit einer Verbesserung der Internetverbindungen soll es jetzt in der Gemeinde Waging zügig vorangehen. Das jedenfalls hofft man im Rathaus. Auf ihre Ausschreibungen hin habe die Gemeinde, wie Geschäftsleiter Franz Röckenwagner informierte, sieben Angebote bekommen. Die Angebotssummen liegen zwischen 450 000 und 1,4 Millionen Euro. Im Haushalt werden für den Breitbandausbau 630 000 Euro bereitgestellt.


Die genaue Höhe der Fördersätze ist noch nicht bekannt. Man rechne mit Zuschüssen um die 60 Prozent. Noch liege der Bescheid nicht vor, aber man sei zuversichtlich, womöglich schon im Juni mit der Verlegung der Glasfaserkabel beginnen zu können.

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Geplant ist, vom Hauptverteiler an der Ludwig-Felber-Straße die Verbindung herzustellen zu den Verzweigern vor Ort. Dazu muss entweder gegraben werden oder es können vorhandene Leerrohre genutzt werden. Die schnelle Verbindung soll zu folgenden Bereichen hergestellt werden: Tettenhausen, Fisching, Angerpoint, Gaden, Nirnharting, Gewerbegebiet Waging-West (Scharling), Otting und Holzhausen. Damit werde sich die Situation in den größeren Orten der Gemeinde und der jeweiligen Umgebung deutlich verbessern, sagte Röckenwagner.

Wie der Geschäftsleiter weiter erläuterte, ist die Reihenfolge bei der Vergabe anders, als man sie erwarten würde: Die Gemeinde muss nämlich zuvor die Aufträge erteilen und bekommt erst dann von der Regierung den Bescheid über die zu erwartende Förderhöhe. Ein grundsätzlicher Bescheid, dass es eine Förderung geben wird, liege aber längst vor.

Ursprünglich war angedacht, in der Sitzung bereits die Aufträge zu vergeben. Jetzt aber könnte es sein, dass dies noch verschoben werden muss, weil mit einigen Anbietern noch Gespräche zu führen seien. he