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Höhere Gebühren im Kindergarten

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Grabenstätt. Da im Herbst die Kinderkrippe am gemeindlichen Kindergarten »Mäusebande« in Erlstätt in Betrieb gehen wird, legte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung die Gebühren fest.


Mit dem Neuerlass der Gebührensatzung wurden die Kindergartengebühren an jene der Katholischen Einrichtung St. Maximilian in Grabenstätt angeglichen. Liegt die Betreuungszeit bei vier Stunden, bleiben die Kosten unverändert bei 70 Euro. Veränderungen gibt es allerdings bei den längeren Betreuungszeiten. Bei vier bis fünf Stunden steigen die Kosten pro Kind von 77 auf 80 Euro, bei fünf bis sechs Stunden von 84 auf 88 Euro, bei sechs bis sieben Stunden von 91 auf 96 Euro, bei sieben bis acht Stunden von 98 auf 104 Euro und bei über acht Stunden steigen sie von 105 auf 112 Euro.

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Was die Kinderkrippe anbelangt, werden die Kosten pro Kind bei einer Betreuungszeit von vier Stunden bei 144 Euro liegen, bei vier Stunden bis fünf Stunden bei 160 Euro, bei fünf bis sechs Stunden bei 176 Euro, bei sechs bis sieben Stunden bei 192 Euro, bei sieben bis acht Stunden bei 208 Euro und bei über acht Stunden bei 224 Euro.

Bei Inanspruchnahme der Schlaf- beziehungsweise Ruhezeiten, die sich zwangsläufig bei bestimmten Buchungszeiten ergeben, wird für den erhöhten Sach- und Pflegeaufwand zudem eine Pauschale in Höhe von monatlich 18 Euro zuzüglich der Essensgebühr erhoben.

Mit Blick auf die entstehende Kinderkrippe in Erlstätt, die noch in diesem Jahr in Betrieb gehen soll, forderte Anita Kohlbeck (SPD) »eine zusätzliche vierte Kraft« einzustellen. »Lassen wird die Krippe doch erst einmal laufen, dann sehen wir weiter«, erwiderte Kämmerer Peter Drechsler. Bürgermeister Georg Schützinger fügte an, dass der gemeindliche Kindergarten »hervorragend« laufe. Wenn in personellen Fragen Handlungsbedarf bestehe, werde man entsprechend reagieren, und zwar in Absprache mit der Kindergartenleiterin Petra Körner, so der Rathaus-Chef.

Aus nicht öffentlicher Sitzung wurde zur Erlstätter Kinderkrippe noch bekannt gegeben, dass Putzarbeiten für 22 113 Euro an die Firma Kaiser in Trostberg vergeben wurden. Es folgten die Bekanntgaben der Vergabe des Gewerks »Kunststoff-Elemente« an die Firma Dandl in Pietling zum Angebotspreis von 16 429 Euro und die Vergabe der Spenglerarbeiten an die Firma Kraft in Grabenstätt für 11 993 Euro. Die Ausschreibung für das Gewerk »Alu« habe man aufgehoben, weil kein Angebot vorgelegt worden sei, das den Ausschreibungsbedingungen entsprochen hätte, so Schützinger.

Auch zur geplanten Sanierung der Fassade des Rathauses gab es Neuigkeiten aus nicht-öffentlicher Sitzung. So sei die Vergabe der Gerüstbau-Arbeiten durch den Bürgermeister an die Rosenheimer Firma Fischbacher »nachgenehmigt« worden. Der Angebotspreis liegt bei 10 958 Euro. Die Malerarbeiten wurden für 46 813 Euro an die Firma Huber aus der Gemeinde Saaldorf-Surheim vergeben. mmü