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Höchstens 24 Meter hoch und mit neuen Figuren

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Die hölzernen Maibaumfiguren in Rottau sollen durch solche aus Aluminium ersetzt werden. Ein Modell wurde bei der Versammlung des Verkehrsvereins präsentiert. (Foto: Adersberger)

Grassau. »In einer Zeit, in der Gigantismus überhand nimmt, lassen die Rottauer Vernunft walten« – mit diesen Worten lobte Bürgermeister Rudi Jantke in der Jahreshauptversammlung des Tourismus- und Heimatvereins Rottau die Entscheidung des Vereins, dass der Maibaum, der im nächsten Jahr aufgestellt wird, höchstens 24 Meter hoch sein darf.


Auch die zweite Entscheidung zum Maibaum, die Vorstand Hubert Praßberger bekannt gab, nahmen die vielen Besucher positiv auf, dass die Holzfiguren, die sehr teuer und sehr arbeitsaufwändig waren, durch Aluminiumfiguren ersetzt werden. Das Probeexemplar gefiel allen recht gut. Hans Laubhuber junior hat den neuen Maibaum gestiftet.

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Großes Lob zollte der Vorsitzende Felix Uth und Heini Fischer, welche die aufgetragenen Arbeiten sehr gewissenhaft erledigt haben. Fischer hört nach 20 Jahren auf. Als Dank erhielt er einen Geschenkkorb und einen Gutschein. Sein Nachfolger ist Hans Kern.

Die Leiterin der Tourist-Info in Grassau, Christiane Lindlacher, ging in ihrem Bericht zuerst auf das Durcheinander der Verbände ein. Grassau sei in vier Verbänden: dem Chiemgau-Tourismusverband des Landkreises Traunstein, dem Chiemsee-Alpenland-Verband des Landkreises Rosenheim, dem Ökomodell Achental und beim Verband »6 am Chiemsee«. Bürgermeister Rudi Jantke bezeichnete diese Art der Verbandspolitik als unendliche Geschichte. An Neuerungen sprach Lindlacher das Ticketsystem und das elektronische Meldewesen an. Durch die Modernisierung der Internetseite seien 25 Prozent mehr Zugriffe erfolgt. Bisher konnten die Gäste mit Kurkarte den Achentalbus und die Chiemseeringlinie kostenfrei benützen; in Zukunft werde man beim Achentalbus einen Euro verlangen. Der geplante Salz-Alpen-Steig vom Hallstätter See nach Prien wird von der EU mit 10 Millionen Euro unterstützt. Bis Rottau ist der Verlauf festgelegt, der Rest muss noch entschieden werden.

2. Vorstand Hias Hofmann, der nach seinen Worten »mehr für die Heimat im Verein zuständig ist«, sprach über die Vorhaben im kommenden Jahr. Den neuen Maibaum, bei dem Kosten von 10 000 Euro anfallen, bezeichnete er als große Aufgabe. Die alten Holzfiguren sollen dann versteigert werden. Mit freiwilligen Helfern soll die Leonhardikapelle gestrichen und der Platz zwischen dem Gasthaus Messerschmied und dem Haus der Dorfgemeinschaft verschönert werden. Der Quellstein beim ehemaligen Verkehrsbüro soll durch einen Brunnen mit Trinkwasser ersetzt werden. Die Ausbesserung des Freiweidachweges und des Brunnweges zum Weißenbachgütl soll auch mit Freiwilligen in Angriff genommen werden. Auf dem Berg sollen neue Wegweiser aufgestellt werden, im Dorf bleiben aber die alten Holzschilder.

Am Tretbecken wird ein zweites Trimmgerät aufgestellt, von den Kosten von 4000 Euro hat der Verein Aktives Grassau 300 Euro gespendet. Der Haushaltsplan, der Ausgaben von 23 000 Euro vorsieht und fast zur Hälfte über Rücklagen finanziert wird, wurde einstimmig beschlossen.

Bürgermeister Rudi Jantke sprach große Tage für Grassau an: dem 7. Juli mit der Primiz von Simon Tyrolt und dem 31. Juli mit der Almbegehung vom Adersberg über die Rottauer Almen zur Rachlalm und dem Almbauerntag am 5. und 6. Oktober. ja