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Hochwassersituation und Bauangelegenheiten

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Inzell. In der jüngsten Gemeinderatssitzung in Inzell ist auch das Hochwasser Thema gewesen. Bürgermeister Martin Hobmaier zollte den Angehörigen der Inzeller Feuerwehr große Anerkennung; sie hatten am Wochenende wegen des Hochwassers und des Hi-Rock-Festivals insgesamt 76 Einsätze zu bewältigen. Insgesamt, so das Gemeindeoberhaupt, sei die Hochwassersituation dramatischer als 2002 gewesen. Besonders am Sonntag gegen Mittag hatte etwa der Großwalderbach einen kritischen Pegelstand erreicht. Der hohe Grundwasserpegel während des ganzen Wochenendes ließ zudem viele Keller voll laufen. Trotz erheblicher Schäden in einzelnen Haushalten sei die Gemeinde aber im Großen und Ganzen glimpflich davon gekommen.


Zwei kombinierte Bauanträge in der Froschseer Straße beschäftigten die Gemeinderäte im weiteren Verlauf der Sitzung. Hier ist im Außenbereich geplant, ein landwirtschaftlich genutztes Lagergebäude teilweise abzureißen, dieses neu aufzubauen und durch Aufstockung eine Austragswohnung zu schaffen. Gleichzeitig soll ein zusätzlicher Ausstellungs- und Lagerraum entstehen. Einwände von Nachbarn gegen die Maßnahme sind der Gemeinde nicht bekannt. Bereits jetzt ist in diesem Bereich auch ein Gewerbebetrieb mit Ausstellungsflächen angesiedelt. Vorbehaltlich der Ergebnisse der noch ausstehenden Emissionsschutzprüfung stimmte der Gemeinderat dem Vorhaben ohne Gegenstimme zu und befreite den Antragsteller zudem von den Vorgaben der Abstandsflächenfestlegung.

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Für die Verleihung der Markthütten legte der Gemeinderat im Anschluss neue Gebühren fest. Der Auf- und Abbau kostet in Zukunft 150 Euro. Pro Tag werden 30 Euro Nutzungsgebühr erhoben, ab dem achten Tag wird die Gebühr auf 15 Euro reduziert. Ausnahmeregelungen für besondere Veranstaltungen sind auch weiterhin möglich. wb