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Hochwasserschutz wird ausgebaut

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Im Bereich der Achenbrücke laufen derzeit die Bauarbeiten zum Hochwasserschutz. (Foto: Giesen)

Marquartstein – Das Wasserwirtschaftsamt Traunstein arbeitet derzeit an zwei weiteren Maßnahmen zur Sicherung der Deiche an der Tiroler Achen.


Im Bereich der alten Achenbrücke flussaufwärts bis zur Hochwasser-Schutzmauer an der Bundesstraße 305 wird eine Lücke in der Innendichtung des Deiches mit einer Spundwand geschlossen. Außerdem wird die Mauer auf einer Länge von 25 Metern erneuert. Dabei wird die neue Hochwasserschutzmauer an die Mauer unter der Brücke und die südliche Spundwand angeschlossen. Auch der Damm soll insgesamt verbreitert werden.

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Einen weiteren Bauabschnitt gibt es von der neuen Achenbrücke am Wuhrbichl bis zur Abfahrt in das Kieswerk in Geisenhausen. Hier soll eine Deich-Innendichtung eingebaut werden. Die Abfahrt wird so umgestaltet, dass auch bei Hochwasser keine Gefahr mehr besteht, dass Wasser in Richtung Bundesstraße 307 und den Ortsteil Oed laufen kann. Nach diesen Baumaßnahmen sind die Arbeiten des Wasserwirtschaftsamts an der Tiroler Achen auf dem Gemeindegebiet von Marquartstein vorerst abgeschlossen.

Damit sei der Ort für Gefahren, die von der Tiroler Achen ausgehen, bis zu einem berechneten 100-jährigen Hochwasserstand (Pegelstand von 6,47 Meter in Staudach) geschützt, erklärte Bürgermeister Andreas Scheck im Gespräch mit unserer Zeitung. Trotzdem müsse es allen Bürgern bewusst sein, dass es einen vollständigen Schutz nie geben könne. Jeder Haus- und Wohnungsbesitzer sei gut beraten, so gut wie möglich selbst Schutzvorkehrungen, besonders vor Grundwasser, zu treffen. gi