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Hochwasserschäden in Höhe von 150 000 Euro

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Erhebliche Schäden hat das letzte kurzzeitige Hochwasser in Reit im Winkl verursacht. Deren Behebung wird rund 150 000 Euro kosten. (Foto: Ostermaier)

Reit im Winkl. Erhebliche Schäden hat der Starkregen mit kurzzeitigem Hochwasser am 31. Juli im Gemeindegebiet von Reit im Winkl an drei Stellen verursacht. Die Kosten, um die an drei Stellen entstandenen Schäden zu beheben, werden auf rund 150 000 Euro geschätzt.


Es sind Folgeschäden, die noch vom Hochwasser am 2. Juni 2013 herrühren, weil diese damals im Gegensatz zu größeren Schadstellen noch nicht behoben worden sind. Nachdem das Wasser jetzt zurückgegangen ist, wurde das Ausmaß sichtbar. Die Gemeinde hat das Ingenieurbüro BG Trauntal in Ruhpolding beauftragt, die Schäden zu beseitigen. Der größte Schaden entstand im Bereich des gemeindlichen Bauhofes in der Loferau. Hier waren mehrere Hänge abgerutscht und bedrohten die teilweise freigelegte Kanalleitung. Ein Bagger räumte zeitnah mehrere Bäume weg, um weitere Beschädigungen an der Kanalleitung zu verhindern und den Uferbereich zu stabilisieren.

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Die Auswirkungen des kurzzeitig sehr starken Regens machen sich aber auch im Bereich der Weißbachgräben am Masererpass bemerkbar. Hier gab es größere Ausschwemmungen in der Nähe der Bundesstraße. Schließlich wurde auch die Lofer in der Nähe des Grenzbaches unmittelbar am Übergang zur Gemeinde Kössen erheblich ausgeschwemmt, wobei mittelfristig auch die Zufahrt zum benachbarten Heizkraftwerk bedroht sein könnte.

In Absprache mit der Regierung und dem Landratsamt wird das Ingenieurbüro Trauntal nun die weiteren Sanierungsschritte veranlassen, damit künftig weitere, möglicherweise noch größere Schäden verhindert werden. Auf dieses Vorgehen drängen die beiden Behörden, die auch die Fördermittel aus dem Hochwasserschutzprogramm vergeben. ost