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Hochwasserkatastrophe: Chiemgauer Einsatzkräfte retten 19 eingeschlossene Menschen

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Die Wassermassen kamen schnell, viel zu schnell für die Menschen in Simbach am Inn. Viele waren eingeschlossen und konnten nur per Hubschrauber von Haus- und Fahrzeugdächern gerettet werden. Insgesamt 19 eingeschlossene Menschen und einen Hund holten die Mitglieder der Caynon-Rettungsgruppe Chiemgau (CRG) zusammen mit einem Hubschrauber aus ihrer Notlage. Die heimischen Einsatzkräfte von Berg- und Wasserwacht des BRK sind Spezialisten für wasserführende Schluchten und Strömungsrettung. Im Großteil der Fälle wurden sie per Winde von den Hubschraubern abgelassen und sicherten 15 Betroffene vor allem auf Autodächern mit speziellen Rettungssitzen und Schlingen, bevor sie per Winde aufgenommen und ausgeflogen wurden. Vier weitere konnten im Schwebeflug von Hausdächern aufgenommen werden. CRG-Chef Christian Schieder und sein zehnköpfiges Team aus den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land waren am Mittwochnachmittag auf Anforderung der niederbayerischen Einsatzkräfte mit drei Fahrzeugen zu einem provisorisch eingerichteten Landeplatz bei Haiming sowie zum Flugplatz Kirchdorf gefahren. Dort hatten Hubschrauber-Besatzungen von Bundes- und Landespolizei und des ADAC die Retter aufgenommen und bis in die Abendstunden zu den Einsatzorten geflogen. Gegen 19.30 Uhr wurde die erste Mannschaft im Schichtdienst abgelöst. Die CRG blieb über Nacht mit zehn Einsatzkräften noch zur Absicherung in Kirchdorf vor Ort. Nachdem sich die Hochwasserlage im Laufe des Donnerstagvormittags entspannte, wurden die Chiemgauer Canyon-Retter wieder abgezogen und nach Hause geschickt. (Fotos: BRK BGL)


 
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