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Hochregal-Lager für Adelholzener Alpenquellen

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So sieht die Lade- und Lagerhalle der Adelholzener Alpenquellen derzeit aus. Im hinteren Bereich soll das neue 42 Meter hohe Hochregallager-Gebäude entstehen. (Foto: Krammer)

Siegsdorf – Um als Mineralwasser- und Brunnenbetrieb in der Nahrungsmittelbranche den ständig wachsenden Anforderungen gerecht zu werden, planen die Adelholzener Alpenquellen eine Umstrukturierung ihres Betriebsgeländes. Nun wurden im Gemeinderat die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Neubau eines Hochregal-Lagers geschaffen.


Im südwestlichen Bereich des Betriebsgebäudes ist im Anschluss an die bestehende Lager- und Ladehalle die Errichtung eines Hochregal-Lagers geplant. Dazu muss ein Teil des Bestandes abgebrochen werden, dann kann auf einer Grundfläche von rund 76 mal 45 Metern das neue Lagergebäude entstehen. Die Höhe des Bauwerks ist mit 42,60 Meter angegeben. Zur Außengestaltung des mächtigen Baukörpers vor dem Hintergrund des Hochwalds gingen dem Planentwurf bereits umfangreiche Gespräche mit den zuständigen Planungsbehörden voraus.

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Dem Gemeinderat lag nun der Vorentwurf des Büros Hinterschwepfinger Projekt GmbH vor, auf dessen Grundlage die 5. Änderung des Bebauungsplans »Sondergebiet Mineralwasser- und Brunnenbetrieb Adelholzen« einstimmig angenommen wurde.

Ebenfalls zugestimmt wurde der Bauvoranfrage zur Erweiterung einer bestehenden Schreinerei in der Lohfeldstraße in Traundorf. Das Gebäude, das im Bereich der Ortsteil-Satzung Traundorf liegt, wurde bereits in den Jahren 1995 und 2008 erweitert und soll nun, nach dem Eintritt des Sohnes in die Firma, durch einen Anbau auf einer Fläche von sechs auf neun Metern vergrößert werden. Es ist vorgesehen, die nördliche Dachfläche in der gleichen Neigung um 7,30 Meter bis zu einer seitlichen Wandhöhe von 2,6 Meter zu verlängern. Nachdem die unmittelbar angrenzenden Nachbarn dem Vorhaben positiv gegenüberstehen und sich an der bestehenden Erschließungssituation nichts verändert, wird die Betriebserweiterung der Schreinerei von der Gemeinde unterstützt. Bezüglich der Lage des Anwesens im Überschwemmungsgebiet muss das Wasserwirtschaftsamt Traunstein als Fachbehörde am Antragsverfahren beteiligt werden.

Einstimmig abgelehnt wurde hingegen die Bauvoranfrage für ein Wohnhaus westlich der bestehenden Walzmühle an der Mühlenstraße in St. Johann. Ein zusätzliches Baurecht im Außenbereich sieht das Gremium als nur sehr schwierig zu begründen, auch die künftige Nutzung durch den Bauwerber selbst ist aus den Anträgen nicht ersichtlich und außerdem sei kein dringender Bedarf des Antragstellers zur eigenen Wohnnutzung erkennbar. Eine reine Kapitalanlage kann ein solches Baurecht nicht rechtfertigen, hieß es von Seiten der Gemeinde. FK

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