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Hilfloses Rehkitz von Jäger und Ehefrau gerettet

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Foto: dpa/Holger Hollemann

Am Pfingstsonntag teilte eine besorgte Anwohnerin in St. Georgen der Traunreuter Polizei mit, dass vor dem Wohnhaus ein kläglich jammerndes Rehkitz herumirrt.


Die Frau befürchtete, dass das hilflose Tier auf die Hauptstraße laufen könnte und dort von einem Fahrzeug überfahren wird. Nachdem der Zeugin zugesichert wurde, dass der zuständige Jagdpächter verständigt wird, erkundigte sich die Frau, ob das Tier möglicherweise nun wegen ihrer Meldung erschossen wird und bat darum, dass dies nicht geschieht.

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Die Beamten der Trostberger Polizei beruhigten die besorgte Frau, die sich anschließend selbst davon überzeugen durfte, wie das Rehkitz vom zuständigen Jagdpächter und dessen Ehefrau mit bloßen Händen eingefangen wurde. Der erfahrene Jäger wusste auch, wo sich die Geiß – das Muttertier – in der Regel aufhält. Das Rehkitz wurde in ihre Nähe gebracht und die Mutter erschien dann auch nach den Schreien ihres Jungtieres. Das Rehkitz wurde vom Jäger abgesetzt und lief zum Muttertier. Geiß und Rehkind verschwanden dann glücklich vereint wieder in ihrem Revier.

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