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Hilfe für Uganda und Sierra Leone

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Seit einigen Jahren setzt sich der international aufgestellte Verein Unlimited Partnership – Vorsitzende ist Rosi Kern aus Palling – für eine Verbesserung der katastrophalen Situation in Sierra Leone ein, vor allem über Mikrokredite zum Aufbau einer wirtschaftlichen Basis für höheren Lebensstandard und bessere Bildung der Menschen, die dort leben. Aktuell allerdings haben die Aufklärung über Ebola und die Hilfe für Ebola-Betroffene absolute Priorität gewonnen. Neben diesen Vorhaben gibt es jetzt noch eine dritte Zielrichtung: Uganda. Eine Initiative aus Traunstein, die seit einem Jahr den Bau einer Buschschule in Kjyunga in Uganda finanziert und abwickelt, hat sich aus organisatorischen Gründen Unlimited Partnership angeschlossen.


Bei einem Pressegespräch erläuterte Christl Gromotka aus Nußdorf das Projekt, das aus einer spontanen Begegnung bei einer Studienreise nach Uganda entstanden ist. In einem Buschdorf gab es in einer provisorischen Hütte eine kleine Schule, in der eine Lehrerin in Privatinitiative 70 Kinder unterrichtete. Die Besucher aus dem Chiemgau beschlossen, das Provisorium durch zwei richtige Klasszimmer aufzumöbeln. Lediglich 1000 Euro standen damals zur Verfügung – doch trotz mancher Probleme konnten die zwei Klasszimmer nach zweieinhalb Wochen Bauzeit für den Unterricht genutzt werden, samt regendichtem Dach.

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Und seitdem – das war Anfang 2013 – wurde einiges an Geld für dieses Projekt gesammelt, sodass mittlerweile vier Klasszimmer samt Einrichtung gebaut werden konnten, in denen jetzt an die 130 Kinder unterrichtet werden. Außerdem ist ein Häuschen für eine Lehrerin entstanden, ein weiteres ist geplant. Und für die Wasserversorgung ist ein 5000 Liter fassender Regentank aufgebaut worden.

Um diese Schule und die Kinder nunmehr weiter unterstützen und um die Spenden angemessen verwalten zu können, haben sich die Initiatoren dieses Projekts nun Unlimited Partnership angeschlossen. Über Unlimited Partnership gibt es auch ein Spendenkonto, einschließlich der Möglichkeit, Spendenquittungen auszustellen: Konto 118 74 30, Münchner Bank e.G. (BLZ 701 900 00), Kennwort »Uganda«.

Rosi Kern war zusammen mit ihren Mitstreitern gern bereit, dem Uganda-Projekt eine organisatorische Basis zu bilden. Sie selbst allerdings hat weiterhin ihren Schwerpunkt in Sierra Leone. Sehr viele verzweifelte E-Mails kommen von den Partnern vor Ort, erzählt sie, weil das öffentliche Leben wegen der Ebola-Seuche zusammenzubrechen droht. Aus diesem Grund will United Partnership Projekte der Caritas dort unterstützen. Deren Ziel ist es, die Bevölkerung aufzuklären, um eine weitere Verbreitung der Krankheit eindämmen zu können. Außerdem wird die Nahrungsmittelversorgung zunehmend problematischer. Der Einsatz für die Versorgung vor allem auch von Ebola-Waisen mit Lebensmitteln beschneidet das ohnehin schon knappe Budget im Kampf gegen Ebola nochmals drastisch. Wer dafür spenden will, kann ebenfalls das genannte Konto nutzen; das Kennwort: »Sierra Leone«. he