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Hilfe für Gewaltopfer

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Opfer häuslicher Gewalt können künftig auf ein weiteres Beratungsangebot zurückgreifen. Zwischen den Polizeiinspektionen der Landkreise Traunstein und Berchtesgadener Land sowie der neuen Interventionsstelle des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) wurde eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.


Die Frauen-Beauftragte der Polizei, Katharina Spöttl, und ihre Stellvertreterin, Stefanie Berchtold, begrüßten das Angebot: »Die Kooperation zwischen Polizei und Hilfsorganisation hat sich bereits in anderen Landkreisen bewährt und ist ein wirkungsvolles Instrument, Opfern häuslicher Gewalt zu helfen.« Die Polizeiinspektionen Traunstein, Trostberg, Ruhpolding, Grassau und die Polizeistationen Traunreut und Reit im Winkl sowie die Polizeiinspektionen Berchtesgaden, Bad Reichenhall, Freilassing und Laufen unterzeichneten dazu eine entsprechenden Vereinbarung.

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Zu den Aufgabenschwerpunkten des SkF gehört nun auch die Interventionsstelle Traunstein/Berchtesgadener Land mit Sitz in Traunstein, die im pro-aktiven Ansatz bei häuslicher Gewalt in Kooperation mit den Polizeidienststellen am Ort handelt.

Aus der polizeilichen Kriminalstatistik geht hervor, dass überwiegend Frauen von häuslicher Gewalt betroffen sind. Eine von drei Frauen hat seit ihrem 15. Lebensjahr körperliche und/oder sexuelle Gewalt erfahren, so das Ergebnis einer im Frühjahr 2014 von der Agentur der Europäischen Union für Menschenrechte veröffentlichten Untersuchung. Frauen, denen der Mut fehlt, sich an eine Beratungseinrichtung zu wenden, werden innerhalb von drei Werktagen von der Interventionsstelle kontaktiert, ihre Einwilligung vorausgesetzt.

Neben der Abklärung der Befindlichkeiten umfasst die Beratung Infos über das weitere Vorgehen bis zu einer Begleitung zu Behörden. fb