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Hilfe für die Hochwassergeschädigten in der Region

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Bereits zum 68. Mal fand die Friedenswallfahrt der KSK nach Maria Eck statt.
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Mehr als 40 Fahnenträger reihten sich um den Freialtar unterhalb des Klosters Maria Eck.
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Nach einem Totengedenken am Kriegerdenkmal in Siegsdorf zogen einige hundert Mitglieder betend hinter ihren Fahnen den langen Weg hinauf nach Maria Eck. (Fotos: Krammer)

Siegsdorf. Bereits zum 68. Mal trafen sich die Vereinigten Krieger- und Soldatenkameradschaften des Chiem- und Rupertigaus zu ihrer traditionellen Friedenswallfahrt nach Maria Eck. Aus der Kollekte des Gottesdienstes am Freialtar Maria Eck werden die beiden Gauvorstände 1720 Euro an die Hochwasserhilfe des Landratsamtes übergeben können.


Nach einem Totengedenken am Kriegerdenkmal in Siegsdorf zogen – angeführt von der Gaustandarte und der Gauvorstandschaft – einige hundert Mitglieder betend hinter ihren Fahnen den langen Weg hinauf nach Maria Eck.

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Angeführt von der Blaskapelle Inzell reihten sich mehr als 40 Fahnen um den Freialtar unterhalb des Klosters. Dort wurden die Gläubigen von Bruder Franz mit einem herzlichen Dank für das gemeinsame Gebet begrüßt. »Die Wallfahrt – das gemeinsame Gespräch mit Gott – lässt uns zu einer Gemeinschaft werden, um die Aufgaben des Lebens im Sinne Gottes meistern zu können«, freute sich der Guardian des Klosters. Er zelebrierte zusammen mit Pfarrer Quirin Strobl den Gottesdienst. »Euer Wallfahrtstag ist seit fast sieben Jahrzehnten ein sagenhaftes Zeugnis des Glaubens und zeugt von der Liebe in eueren Herzen«, lobte Strobl die Wallfahrer. Er ging auf die große Bedeutung von Verzeihung und Vergebung im Alltag der Christen ein.

Gauvorstand Michael Bernauer rief die Gottesdienstteilnehmer auf, bei der Arbeit für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit mitzuwirken und die Krieger- und Soldatenkameradschaften bei ihrer wertvollen Arbeit zu unterstützen.

Landrat-Stellvertreter Georg Klausner bedankte sich im Namen aller Hochwassergeschädigten für die großzügige Beteiligung an der Kollekte. Er versprach eine gerechte und sinnvolle Unterstützung aller vom Unwetter betroffenen Bürger im Landkreis.

Bürgermeister Martin Hobmaier aus Inzell hob die wertvolle Arbeit der KSK Inzell auch für das Gelingen der Dorfgemeinschaft hervor. »Traditionen müssen gehegt und gepflegt werden, um lebendig zu bleiben. Inzell hat das Glück, auf eine intakte Vereinsgemeinschaft mit lebendiger Tradition zurückgreifen zu können«, sagte er.

Mit gesenkten Fahnen zum Lied des »Guten Kameraden« gedachte man abschließend den Gefallenen Soldaten und aller verstorbenen Kameraden, bevor Bernauer besonders der KSK Inzell und der Gemeinde Inzell für die Organisation des heutigen Wallfahrtstages, sowie allen Helfern von Polizei und Feuerwehr, den Rettungsorganisationen und dem Kloster seinen Dank aussprach. FK