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Hilfe aus Amberg-Sulzbach

Beim Abladen der Heupacken. (Foto: U. Wunderlich)

Schleching. Bauernobmann Josef Sichler organisierte für die besonders schwer betroffenen Bauern in Raiten eine Heupacken-Spenden-Aktion. Der Grund: Die Futterverluste durch die Hochwasserkatastrophe im Juni waren so groß, dass es für das Vieh nicht über den Winter reichen könnte.


Sechs Landwirte aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach haben sich entschieden, zusammen mit der AbL (Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft) und dem BDM (Bund Deutscher Milchviehhalter) zu helfen. Eine Frau hat es in die Hand genommen: Eleonora Rupprecht aus Neukirchen hat 86 Telefonate und viele Überzeugungsgespräche geführt und – man sieht es ihr an – sie hat es aus vollem Herzen getan. Rund 50 Großpacken Heu wurden morgens verladen und 300 Kilometer nach Raiten gefahren. Sogar extra Bio-Heu war dabei für den Raitener Bio-Bauernhof von Georg und Margot Mix (Huberhof).

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Rund 3000 Euro ist die Ladung wert und die Bauern, die das Heu gesponsert haben; sie hätten es auch gewinnbringend verkaufen können, da die Preise bei der Futter-Verknappung zurzeit steigen.

Aber, wie Eleonora Rupprecht berichtete, haben es alle Sponsoren aus Überzeugung getan mit der Einstellung, sich gegenseitig zu helfen sei wichtiger als Gewinnmaximierung. Nachdem die Heupacken abgeladen waren, hatte der Huberhof noch zu einer zünftigen Brotzeit und einem Besuch auf der Dalsenalm eingeladen. wun