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Hias Hofmann ist jetzt erster Vorsitzender

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Der neue Vorstand des Tourismus- und Heimatvereins (von links): Schriftführer Hias Ballauf, 2. Vorsitzende Josefine Hofmann, Vorsitzender Hias Hofmann, Kassenverwalterin Astrid Adersberger.

Grassau. Der Tourismus- und Heimatverein Rottau hat einen neuen Vorsitzenden: Bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Fischerstüberl wurde Hias Hofmann (bisher 2. Vorstand) zum 1. Vorstand gewählt. 2. Vorstand ist die bisherige Schriftführerin Josefine Hofmann. Matthias Ballauf ist Schriftführer und Astrid Adersberger Kassenverwalterin. Als Beisitzer wirken jetzt Hubert Praßberger (bisher 1. Vorstand), Bettina Stommel, Lisi Hofmann, Sepp Scheck, Felix Uth und Miche Schmid. Alle Wahlen erfolgten einstimmig.


In ihrem Geschäftsbericht gab die Vorsitzende der Tourist-Information Grassau, Christiane Lindlacher, bekannt, dass in Grassau ein kostenloser WLAN-Zugang geschaffen wurde und in Rottau einer geplant sei. Im Hinblick auf die Tourismusverbände sprach sie die Hoffnung aus, dass die Verbände der beiden Landkreise Traunstein und Rosenheim fusionieren sollten. Ferner ging sie auf die Schulungen für Vermieter ein und gab bekannt, dass im Rahmen von »Genial Vital« ein kostenloses Sportprogramm mit Veranstaltungen an jedem Wochentag angeboten wird. Die neuen Vollmondwanderungen durch die Filze seien sehr gut angekommen, zuletzt waren sie immer ausgebucht. In Grassau seien bereits 500 neue gelbe Wegbeschilderungen aufgestellt. Als große Veranstaltungen 2014 kündigte sie für Grassau die Bayernrundfahrt der Radfahrer am 30. Mai und das Chiemgau-Festival an Pfingsten an.

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Die Gästezahlen im letzten Jahr waren nahezu unverändert, die Übernachtungen nahmen aber um 6 Prozent ab, sagte Lindlacher. Die Ergebnisse in Rottau waren erfreulicher: In den Gasthöfen stiegen die Gästezahlen um 19 Prozent und die Zahl der Übernachtungen um 12 Prozent, während die Zahlen bei den sonstigen Vermietern nahezu unverändert blieben.

Der scheidende Vorstand Hubert Praßberger dankte den vielen freiwilligen Helfern, die viele Stunden kostenlos arbeiteten. Besonders hob er Reinhard Huber hervor, der die Leonhardikapelle frisch gestrichen hat. Praßbergers Nachfolger Hias Hofmann sprach über ein arbeitsreiches Jahr zum Wohl der Touristen aber auch der Einheimischen. Es wurde der Weg vom Tretbecken zum Reiterweg an der Bahn aufwendig ausgebessert, ein Trimmgerät aufgebaut und verschiedene Steige erhalten. In der Ortschaft Rottau sollen die Holzschilder bleiben, sonst aber auch die gelben Schilder aufgestellt werden.

Heuer soll der Steig von der Teufelskapelle zum Staffenrundweg, der zum Teil nicht mehr existiert, zugänglich gemacht und ausgeschildert werden. Das teuerste Projekt 2014 sei der Maibaum. Man habe sich entschlossen, die Figuren und den Unterbau aus Aluminium anzuschaffen. Die Figuren werden dann angemalt. Das koste zwar sehr viel Geld, aber die Holzfiguren mussten bisher circa alle 10 Jahre ausgetauscht werden. Den Maibaum hat wieder der Bangaschta-Bauer gestiftet.

Den zufriedenstellenden Kassenbericht trug Astrid Adersberger vor. Kämmerer Peter Enzmann lobte die Kassenführung und so konnte die Vorstandschaft entlastet werden. Im Haushaltsplan 2014 werden von den Rücklagen 8000 Euro entnommen.

Bürgermeister Rudi Jantke sieht im Tourismus einen wichtigen Wirtschaftszweig, der in Grassau im Jahr 2013 mit 130 000 Übernachtungen seinen Tiefststand erreicht hat. Durch die Fertigstellung des Golfplatzes bestehen aber gute Aussichten, dass es wieder aufwärts gehe, sagte er. Der Freizeitwert werde durch den Tourismus auch für die Einheimischen gesteigert. Ein besonderer Anziehungspunkt für Rottau seien die guten Gasthäuser. Jantke dankte dem Vorstand und allen Helfern und äußerte den Wunsch, »dass Rottau so schee bleibt, auch für Einheimische, net nur für Touristen«.

In der Aussprache wurde über die Gästeehrungen und das Schießen für Gäste diskutiert, außerdem wurde ein »Bienenweg« vorgeschlagen. ja