weather-image
14°

»Hervorragendes Jahr« für die CSU Grabenstätt

0.0
0.0
Bildtext einblenden
In der Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbands Grabenstätt wurden unter anderem Paul Osenstetter (Zweiter von links), Thomas Langerspacher (Mitte) und Johann Wimmer für langjährige Mitgliedschaft geehrt. Es gratulierten ihnen CSU-Ortsvorsitzender Florian Hille (rechts) und dessen Stellvertreter, Bürgermeister Georg Schützinger.

Grabenstätt – Einige Ehrungen gab es bei der Jahreshauptversammlung der CSU Grabenstätt in der Pension Langerspacher. Für 35 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet wurde Johann Wimmer. Herbert Zwingenberger konnte seine Ehrung (Ehrennadel) für 40 Jahre Mitgliedschaft nicht persönlich entgegennehmen. Gleiches galt für Gemeinderat Roman Metzner, der der CSU seit 25 Jahren die Treue hält. Seit 20 Jahren Mitglied sind Thomas Langerspacher, Paul Osenstetter und Lothar Herrmann. Vor zehn Jahren traten Werner Stanelle und Sabine Steinberger bei. CSU-Ortsvorsitzender Florian Hille nahm die Ehrungen vor.


»Wir hatten intensive, teilweise auch kontroverse Diskussionen, aber so muss es sein, denn nur dann geht was voran und entwickelt sich was«, blickte Hille auf sein erstes Jahr an der Spitze des CSU-Ortsverbands zurück. Der Mitgliederstand sei bei fünf Neueintritten und drei Austritten von 80 auf 82 Personen gestiegen. Eine Besonderheit sei der 100. Geburtstag des Gründungsmitglieds Maria Huber, Gattin des verstorbenen Altbürgermeisters Max Huber, gewesen. Als »Highlights« bezeichnete er den Besuch des damaligen bayerischen Finanz- und Heimatministers Dr. Markus Söder beim Kreisbauerntag zum Auftakt des Grabenstätter Musikfests und den Kommunalpolitischen Aschermittwoch in Grabenstätt mit Landrat Siegfried Walch. Viel Zeit und Energie habe der CSU-Ortsverband in das erstmals erarbeitete Positionspapier zum Thema »Einheimischen-/Ansiedlungsmodell« gesteckt, das man der Gemeinde übergeben habe, so Hille. Sein Vorgänger Hans Pertl sei bei der Erarbeitung der Bewertungskriterien »Einheimischen-Modell« federführend tätig gewesen. Eine Freude sei die neue Internetseite des Ortsverbands, die Max Beisse umgesetzt habe. Wie Hille weiter ausführte, habe es sechs Vorstandssitzungen, diverse Monatsversammlungen und Bürgerstammtische sowie fünf oder sechs Sitzungen zum Einheimischen-Modell gegeben. Zudem standen Kreisvertreter- und Kreisdelegiertenversammlungen sowie der Bezirksparteitag an.

Anzeige

Schatzmeister Josef Fleischmann berichtete von einem gestiegenen Kassenstand. »Die nächsten Wahlkämpfe können kommen«, gab er sich zuversichtlich.

Zu den sechs Sonder-Delegierten für die Kreisvertreterversammlung zur Europa-Wahl 2019 bestimmte man Alois Binder, Florian Hille, Waltraud Hübner, Michael Lex, Hans Pertl und Georg Schützinger.

Bevor Bezirksrätin Annemarie Funke über die Aufgaben des Bezirks sprach, zweifelte sie daran, ob die äußerst mühsam gebildete neue Bundesregierung (Große Koalition) vier Jahre durchhalten werde. Mit Blick auf die im Herbst anstehende Landtagswahl gab sie das CSU-Ziel vor: »Die absolute Mehrheit müssen wir mit dem neuen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder wieder schaffen.« Weiter berichtete sie, der Landkreis Traunstein zahle zwar 40 Millionen im Jahr Bezirksumlage, unter dem Strich fließe aber wieder mehr Geld in den Landkreis zurück. Der Bezirk Oberbayern gebe als dritte kommunale Ebene über 80 Prozent seines Budgets für soziale Aufgaben aus. Als überörtlicher Sozialhilfeträger sei er für die sogenannte Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen sowie die Hilfe zur Pflege zuständig. Sein zweiter Aufgabenschwerpunkt liege im Gesundheitsbereich, wo er als Träger der psychiatrischen und neurologischen Versorgung in Oberbayern entsprechende Fachkliniken unterhalte. Im Bildungsbereich sei der Bezirk unter anderem Träger von Förderschulen und Berufsschulen. Auch Aufgaben in den Bereichen Umwelt- und Naturschutz sowie Kultur und Heimatpflege gehören zu seinen wichtigen Arbeitsgebieten.

Für die CSU Grabenstätt sei es ein »hervorragendes Jahr« gewesen, in dem unter neuer Führung »viel diskutiert und organisiert worden ist«, betonte stellvertretender Ortsvorsitzender und Bürgermeister Georg Schützinger. Es sei wichtig, dass die Arbeit   im   Ort  so erfolgreich weitergeführt werde. mmü