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Helmut Hofmann seit 30 Jahren Chorleiter

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Agnes Göhle (von rechts) und Edda Drexlmaier überbrachten die persönlichen Wünsche der Chorgemeinschaft an Helmut Hofmann; links Anneliese Hofmann. (Foto: Günther Gans)

Vachendorf. Die Gemeinde Vachendorf beging das Patronatsfest ihrer Pfarrei Mariä Himmelfahrt und feierte zugleich das 30-Jahr-Jubiläum von Organist und Chorleiter Helmut Hofmann.


Die Gottesmutter Maria neu zu entdecken, dazu ermunterten Pfarrer Martin Appel und Diakon Alois Fellner im Festgottesdienst. Die Bedeutung der Gottesmutter Maria, so Pfarrer Appel, sollte an dem gemessen werden, was Jesus Christus für die damalige Zeit bedeutete; einem Sohn, der sich Autoritäten widersetzte und sich mit ihnen anlegte, der als Prediger und Wanderer wirkte, der bisweilen unbegreiflich erschien und dazu bereit war, familiäre Bindungen hintanzustellen.

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Beim anschließenden Pfarrfest war das Pfarrheim voll besetzt. Die musikalische Unterhaltung übernahm in bewährter Weise die Musikkapelle Holzhausen-Vachendorf; die Kinder- und Jugendgruppe des Trachtenvereins Vachendorf zeigte Auftritte mit Trachtentänzen und Schuhplattlern.

Ganz besonders wurde der langjährige Organist und Chorleiter Helmut Hofmann geehrt, der seit genau 30 Jahren für die Pfarrei Vachendorf tätig ist.

Der Kirchenchor ehrte ihn beim Pfarrfest mit drei einstudierten Ständchen, darunter einem Choral, der von Heribert Pieper mit einem ganz persönlichen Text für den Jubilar vorbereitet worden war. Danach wurde Helmut Hofmann von Heribert Pieper und den Vertretern der Pfarrgemeinde, Pater Augustin und Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Rudi Obermaier, geehrt.

Edda Drexlmaier und Agnes Göhle überbrachten die persönlichen Wünsche der Chorgemeinschaft und würdigten Helmut Hofmann als den Chorleiter, der »mit Ausdauer die Stimmen und Ohren der Chormitglieder geweckt, geschult, geformt und bisweilen zu ganz besonderen Leistungen ermutigt und geführt hat; mit Orgel, Orchester oder auch a-cappella«. Daneben wurden die menschliche Art, der feinsinnige Humor, die Geduld und der Sinn für die Gemeinschaft des Chorleiters gelobt.

Besondere Anerkennung erfuhr der Jubilar durch die anwesende Pfarrgemeinde für die Energie und die Vitalität, die er trotz seiner schweren Erkrankung für seine Tätigkeit voller Leidenschaft aufbringt, und man wünschte ihm dafür allseits baldige Genesung.

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