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Heinz Wallner will zurück in die Ausschüsse

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Chieming. Kreisrat und dritter Bürgermeister Heinz Wallner aus Chieming – der im Herbst aus der CSU aus-, in die Bayernpartei (BP) eingetreten war und dem Kreistag seither als fraktionsloses Mitglied angehörte (wir berichteten) – ist jetzt Mitglied der Bayernpartei-Kreistagsfraktion.


Bei der ersten Fraktionssitzung mit Wallner im Gasthof Kupferschmiede stand im Mittelpunkt, ihm wieder politisches Mitwirken zu ermöglichen. Nach dem Eintritt in die Bayernpartei-Kreistagsfraktion erhält Wallner in Kürze die »verlorenen« Ausschusssitze wieder, die er früher für die CSU inne hatte.

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Wallner betonte: »Durch meine Wahl zum Kreisrat habe ich einen Wählerauftrag, den ich ernst nehme. Mein Eintritt in die Fraktion der Bayernpartei ist der konsequente Schritt zur Wiedererlangung meiner politischen Mitwirkung – besonders in den mir am Herzen liegenden Bereichen.« Die von der Bayernpartei beantragten, personellen Veränderungen wird der Kreistag in seiner nächsten Sitzung am 1. Februar formell bestätigen.

Bei seinen Fraktionskollegen stieß Wallner auf uneingeschränkte Unterstützung. Er wird für den Kreiskulturausschuss und den Gesundheitsausschuss vorgeschlagen. In diesen Ausschüssen wirkte er früher bereits für die CSU. Weiterhin soll er nach Willen der Bayernpartei-Kreistagsfraktion als Vorstandsmitglied im Chiemgau-Tourismusverband tätig werden und dort seinen Fraktionsvorsitzenden Alfons Baumgartner ablösen. Eines von Wallners Kernanliegen ist, dass die beiden Tourismusverbände in Traunstein und Rosenheim wieder besser zusammenfinden.

Alfons Baumgartner unterstrich, der Bayernpartei liege ein natur- und heimatverbundener Tourismus, der echte bayrische Kultur, Lebensart, Gastlichkeit und Gastronomie vermittle, besonders am Herzen. Er betonte: »Auf Regionalität, heimische Wertschöpfung und kurze Wege im Sinn von Umwelt, Arbeit und Lebensqualität muss künftig deutlich mehr geachtet werden.«

Wenn man aber, wie kürzlich geschehen, das neue Landkreisbuch »Zeitreise durch 100 Jahre Tourismus im Chiemgau« in Indien drucken lasse, stehe das im krassen Gegensatz zu diesen Grundsätzen, so Baumgartner. kd